Erst im Januar wechselte Matheus Cunha von RB Leipzig zur Hertha. Der 18 Millionen Euro teure Neuzugang ist prompt eingeschlagen, war mit fünf Toren und zwei Assists einer der absoluten Leistungsträger der Rückrunde. Cunhas starke Auftritte sollen das Interesse von Paris St. Germain geweckt haben, laut Sport Bild haben ihm die Berliner deshalb ein hohes Preisschild verpasst.


In Leipzig war Cunha nur Stürmer Nummer vier - doch dass er Fußball auf hohem Niveau spielen kann, hat er in seinem ersten halben Jahr bei Hertha BSC eindrucksvoll bewiesen. "Matheus ist jemand, der den Unterschied ausmacht", schwärmte Cheftrainer Bruno Labbadia Ende Juni (zitiert via Berliner Kurier).


Bei Matheus Cunha gerät Hertha-Coach Bruno Labbadia (Foto) ins Schwärmen

Seine "herausragende Qualität" (Labbadia) hat Cunha mit fünf Toren unter Beweis gestellt, besonders beeindruckend war sein Auftritt beim 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf im Februar, als noch Labbadia-Vorgänger Alexander Nouri auf der Bank saß. Mit 0:3 lagen die Berliner zur Pause zurück, speziell dank Cunha, der als einziger Spielfreude versprühte und das zwischenzeitliche 2:3 aus Hertha-Sicht erzielte, stand nach 90 Minuten immerhin ein Unentschieden zu Buche.


Hertha verlangt 50 Millionen Euro


Seit einigen Tagen wird darüber berichtet, dass Paris St. Germain am 21-Jährigen interessiert sein soll. Auch Sport Bild will erfahren haben, dass Unterhändler bereits Kontakt mit der Hertha und Cunha aufgenommen haben. Dem Magazin zufolge könne er sich einen Wechsel in die französische Landeshauptstadt vorstellen, die Hertha sei allerdings nicht daran interessiert, ihn abzugeben. Deshalb fordern die Verantwortlichen angeblich eine Ablösesumme über 50 Millionen Euro - in Corona-Zeiten eine Summe, die eine abschreckende Wirkung haben soll.