Christian Eriksen wechselte im Januar 2020 nach fast sieben Jahren bei Tottenham zu Inter Mailand. Als absoluter Star-Einkauf bewertet, befindet er sich momentan aber eher in einer Nebenrolle - das gefällt dem Dänen ganz und gar nicht.


Der 28-jährige Regisseur durfte in den bisher drei Spielen der laufenden Saison in der Serie A nur insgesamt 73 Minuten spielen. Zuletzt saß Eriksen beim 1:1 bei Lazio Rom sogar über die volle Spielzeit auf der Bank. Nun äußert er öffentliche Kritik - ein Umstand, der bei Inter nicht wirklich positiv aufgenommen wird.


Eriksen erwartet zu spielen - Ungeduld durch Erfahrung


Gegenüber dem independent ließ Eriksen nun seinen Ärger über die wenigen Einsatzminuten heraus (via transfermarkt.de). "Ich will nicht die ganze Saison auf der Bank sitzen. Ich hoffe, dass das nicht die Absicht des Klubs oder des Trainers ist. Es wird eine eng getaktete Saison mit vielen Spielen, da erwarte ich zu spielen und mit steigender Erfahrung wird man nicht unbedingt geduldiger", polterte Eriksen los.

Sicherlich hatte er sich bei Inter eine Chefrolle ausgerechnet, nachdem er in Tottenham über Jahre eine Stammplatz-Garantie hatte.


Eriksen sieht sich zu Unrecht kritisiert

Einen Grund für seine Verbannung aus der Startelf sieht Eriksen in der unangemessenen Erwartungshaltung ihm gegenüber. "Es werden viele Erwartungen in mich gesetzt. Die Leute haben gedacht, dass ich in jedem Spiel den Unterschied ausmachen werde. Darum haben sie mich mit anderen Augen beobachtet", allerdings gehört zu Wahrheit auch, dass Eriksen in seinen bisher 19 Ligaspielen für Inter lediglich ein Tor und zwei Vorlagen verbuchen konnte.

Mit dem nun öffentlich geäußerten Unmut wird er sich keinen Gefallen getan haben, besonders sein Coach Antonio Conte wird die Kritik vernommen haben und nun noch genauer auf Eriksens Trainingsleistung schauen.