Mit Transfers jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke hat der FC Barcelona noch keine guten Erfahrungen gemacht. Während Ousmane Dembélé regelmäßig von Verletzungen zurückgeworfen wird, sind Philippe Coutinho und Antoine Griezmann nie wirklich im Camp Nou angekommen. Letzterer wird nach nur einem Jahr mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Angeblich plant Barça das nächste Tausch-Geschäft mit Juventus Turin.


Für 120 Millionen Euro wechselte Griezmann im Sommer 2019 von Atlético Madrid zum FC Barcelona. Der Weltmeister, der sich unter Diego Simeone zum Torjäger entwickelt hat, hat sich allerdings bis heute nicht nicht bei den Blaugrana zurechtgefunden. Trotz 14 Pflichtspieltoren ist Griezmann kein gewichtiger Faktor im Offensivspiel, gegen seinen Ex-Klub durfte er deshalb nur für wenige Sekunden auf das Spielfeld.

Die anschließende Kritik von Quique Setien hatte es in sich: "Es ist schwer, ihn zu bringen, ohne das Team zu destabilisieren", sagte der Barça-Trainer laut Goal. "Ich verstehe, wenn ihm das nicht gefällt, denn mir gefällt das auch nicht. Er ist schließlich ein toller Mensch und Profi."


In Barcelona muss Antoine Griezmann sein Glück noch suchen

Ungeachtet von Setiens eigener Zukunft gilt es, wenn man der Berichterstattung Glauben schenken mag, nicht als ausgeschlossen, dass Griezmann den Verein trotz Vertrags bis 2024 verlässt. Laut dem italienischen TV-Sender Rai Sport sollen die Katalanen ihren dritteuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte bereits bei einigen Spitzenklubs angeboten haben, etwa bei Paris St. Germain im Tausch mit Neymar oder bei Inter Mailand im Tausch mit Lautaro Martinez.


Nächster Tausch mit Juve?


Eine weitere Spur führt zu Juventus Turin. Mit dem italienischen Serienmeister hat sich Barça erst kürzlich auf einen Tausch der beiden Mittelfeldspieler Miralem Pjanic und Arthur Melo geeinigt. Laut Rai Sport könnte das nächste Tausch-Geschäft Griezmann, Adrien Rabiot und Douglas Costa beinhalten. Die beiden letztgenannten Spieler würden in dem Fall nach Barcelona wechseln, während sich Griezmann Juve anschließen würde.


Nominell verfügt Juve-Trainer Maurizio Sarri mit Gonzalo Higuain nur über einen nominellen Mittelstürmer. Griezmann kann auf der Neun oder als hängende Spitze agieren, notfalls auch auf die linke Außenbahn ausweichen. Dass die Bianconeri aber gleich zwei Spieler für den Barça-Flop hergeben, erscheint durchaus fragwürdig.