Nach seiner Rückkehr zu Ajax Amsterdam, nachdem er Schalke 04 im Sommer 2017 verlassen hatte, endet nun auch diese Zeit für Klaas-Jan Huntelaar. Sein Vertrag läuft aus, die Saison ist in der Niederlande bereits abgesagt worden. Ans Karriereende denkt der 36-Jährige jedoch noch nicht: Ein Comeback beim SC Heerenveen ist ein mögliches Thema.


Über das letzte Jahrzehnt gehörte Klaas-Jan Huntelaar zu den bekanntesten Stürmern im europäischen Fußball. Durch seine Stationen wie Ajax Amsterdam, AC Mailand oder Real Madrid hat sich der Niederländer einen Namen gemacht. Ganze sieben Jahre hat er auch für Schalke 04 gespielt, mehr Einsätze nur für Ajax absolviert. Das potenzielle Karriereende möchte er offenbar noch verschieben.


Huntelaar denkt noch nicht ans Aufhören - SC Heerenveen "versucht alles"


Gegenüber der seriösen Fußballzeitung Voetbal International hatte Ajax-Kenner Marco Timmer verlauten lassen, dass sich Huntelaar noch fit genug für ein weiteres Engagement fühle (via WAZ): "Er möchte noch ein Jahr weitermachen." Zurzeit soll der SC Heerenveen alles daran setzen, den Stürmer nochmal verpflichten zu können. Zwischen 2004 und dem Frühjahr 2006 spielte er bereits für den Tabellenzehnten der Eredivisie, erzielte 39 Treffer in 60 Einsätzen für den Verein.

"Heerenveen versucht alles, um sich Huntelaar zu angeln. Er hatte dort eine wundervolle Zeit", so Timmer weiter. Beim Sportclub hatte der Torjäger, der zu Beginn der nächsten Saison 37 Jahre alt wird, sich erstmals richtig im Profigeschäft durchsetzen können. Als 20-Jähriger kam er aus Eindhoven, nachdem er zuvor bereits bei De Graafschap und bei AGOW Appeldoorn erste Erfahrungen sammelte.


Schalke-Rückkehr kein Thema


Natürlich kommt bei einer ungewissen Zukunft Huntelaars auch nochmal Schalke als Thema auf. Auch wenn seine Zeit beim S04 größtenteils von persönlichem Erfolg geprägt war (126 Treffer und 35 Vorlagen bei 240 Einsätzen), so ist es doch unwahrscheinlich, dass der Hunter die Niederlande nochmal verlassen wird. Obwohl er noch immer das Torjäger-Gen aufweisen kann, so würde er zudem auch nicht zum weiterhin angestrebten Pressing-Fußball von Königsblau passen, die zudem auf ein schnelles Umschaltspiel setzen. Der SC Heerenveen gilt weiterhin als Favorit auf eine mögliche Zusage.