Simon Terodde scheint nicht für die erste Liga gemacht. Der Aufstiegsheld des 1. FC Köln erlebte eine weitere Seuchen-Saison im Oberhaus. Dennoch hat er das Interesse aus dem hohen Fußballnorden geweckt.


In der zweiten Liga ist Simon Terodde ein Phänomen. Seine insgesamt 118 Tore in 220 Einsätzen sind eine starke Bilanz. Knipst Terodde im Unterhaus wie er will, soll es in der Bundesliga für den 32-Jährigen aber nicht so recht klappen - wie die abgelaufene Spielzeit erneut verdeutlichte.


Für die Kölner absolvierte er nur vier Partien über die komplette Distanz. Drei Tore und eine magere Vorlage sind bei seinen Qualitäten viel zu wenig. Doch auch etliche Verletzungen sorgten letztendlich für große Ernüchterung. Trotz des Klassenerhalts könnte Terodde bald wieder zweitklassig unterwegs sein und versuchen, den nächsten Traditionsklub in die erste Liga zu schießen.


Terodde ist in Köln ohne Perspektive


Beim Effzeh ist der 32-Jährige komplett außen vor. Hinter Jhon Córdoba und Anthony Modeste kommt er kaum zu Einsätzen. Da sein Vertrag im nächsten Sommer ausläuft, ist er ein klarer Verkaufskandidat.


Laut dem kicker haben sich bereits zwei Klubs nach dem Angreifer umgehört. Zum einen wäre da der Hamburger SV, der den Aufstieg erneut verpasste. Die Nordlichter könnten eine solch erfahrene Verstärkung für das Sturmzentrum sicherlich gut gebrauchen.


Ackert Simon Terodde demnächst für den HSV?

Selbiges gilt auch für Werder Bremen. Sollte die Rettung in der Relegation scheitern, sei Terodde auch ein Kandidat für den SVW. Dem Ausverkauf würden sicherlich auch viele Offensivkräfte zum Opfer fallen. Mit dem 32-Jährigen bietet sich die perfekte Ergänzung an.


Alles deutet also auf einen vorzeitigen Abschied hin. Wo Terodde bald auf Torejagd gehen soll, ist dagegen noch vollkommen offen. Ein Problem mit der Zweitklassigkeit hätte Terodde wohl nicht, so lang er seine Top-Quote weiter ausbauen kann.