Nach dem kicker meldet auch Sport1, dass die TSG Hoffenheim Sebastian Hoeneß als Nachfolger des entlassenen Alfred Schreuder auserkoren hat. Mit dem U23-Trainer des FC Bayern sollen sich die Kraichgauer bereits einig sein - Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic will den Deal aber noch verhindern.


Erst vor einem Jahr übernahm Hoeneß die U23 des Rekordmeisters. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga sollte der 38-Jährige die Mannschaft vor dem Abstieg bewahren, am Ende feierten die Amateure dank einer herausragenden Rückrunde überraschend die Meisterschaft. Prompt weckte Hoeneß Begehrlichkeiten, seit Tagen wird er als Favorit auf den Trainerposten in Hoffenheim gehandelt.


Laut kicker hat sich die TSG, bei der auch Zsolt Löw im Gespräch war, endgültig auf Hoeneß festgelegt. Wie Sport1 berichtet, sollen sich beide Parteien sogar schon einig sein. In trockenen Tüchern sei der Wechsel allerdings nicht.


Salihamidzic wehrt sich gegen Hoeneß-Abgang - Rosen will Klarheit


Noch bemühe sich Hasan Salihamidzic darum, diesen zu verhindern. Einerseits sei noch kein Nachfolger gefunden worden, andererseits hat Hoeneß einen gültigen Vertrag bis 2023. Trotz Salihamidzics Bemühungen werde ein Abgang aber nicht ausgeschlossen.


Hasan Salihamidzic will den Abgang von Sebastian Hoeneß offenbar verhindern

Wie es weiter heißt, soll Hoffenheim auf eine zeitnahe Entscheidung drängen. Manager Alexander Rosen will bis zum Start der Vorbereitung (3. August) Klarheit, noch vor seinem Kurzurlaub in der kommenden Woche soll der neue Trainer unter Vertrag genommen werden.


Erst vor zwei Wochen machte Hoeneß im Interview mit Sport Bild Hoffnung auf einen Verbleib beim FC Bayern: "Der Job hier ist ein besonderer, ein Schritt weg von hier müsste schon sehr gut durchdacht sein und perfekt passen", sagte der Meistertrainer. Doch bei Ex-Klub Hoffenheim, für den er in der Saison 2006/07 auflief, scheint er sich den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zuzutrauen.