Zuletzt galten Hertha BSC und Bayer Leverkusen als Konkurrenten in der Anstrengung, sich die Dienste von Nahuel Bustos aus Argentinien zu sichern. Mittlerweile soll auch der 1. FC Köln der Runde angehören.


Schon seit Anfang September wabert der Name Nahuel Bustos über das Vereinsgelände von Hertha BSC. Aufgrund des damals eher sehr knapp besetzten Sturms galt der Argentinier als ein Transfer-Kandidat, doch auch nach der Verpflichtung von Jhon Cordoba scheint diese Idee nicht ad acta gelegt worden zu sein. Mit Bayer Leverkusen soll es bereits Konkurrenz aus der Bundesliga gegeben haben, die - ebenfalls - trotz Patrik Schick noch einen weiteren Angreifer haben wollen.


Da der 22-Jährige nicht nur als klassischer Mittelstürmer, sondern auch als Flügelspieler agieren kann, wäre Bustos nicht nur eine Option für die Spitze. Das macht ihn natürlich umso interessanter. Auch der 1. FC Köln scheint das so zu sehen, wie der argentinische Sender TyC Sports berichtet (via transfermarkt). Der dritte Klub aus Deutschland, der mit ihm in Verbindung gebracht wird, soll sich auch schon ins Wettbieten eingeschaltet haben.


"Abgang sehr wahrscheinlich": Wettbieten unter Berlin, Leverkusen und Köln?


"Der Abgang von Nahuel Bustos ist sehr wahrscheinlich", hatte Andrés Fassi, der Präsident seines aktuellen Klubs CA Talleres vor seiner Abreise nach Europa bereits erklärt. Dort steht der Funktionär derzeit im Austausch mit den interessierten Vereinen, allen voran aus der Bundesliga. Fassi, so heißt es weiter, sei inzwischen aus Berlin nach Köln weitergereist. Ein erstes Angebot soll bei etwas über fünf Millionen Euro liegen, allerdings plane der Effzeh zusätzlich, eine Weiterverkaufsgebühr von 20 Prozent anzubieten. Sollte der mit einem Marktwert von 6,7 Millionen Euro bezifferte Offensivspieler in Europa durchstarten, könnte das einen zusätzlichen Geldregen für Talleres bedeuten.


Nahuel Bustos lief bereits für die U23 Argentiniens auf

Schon jetzt trainiert Bustos separat, um keine Verletzungen zu riskieren, die einem Transfer und somit einer ordentlichen Summe schaden könnten. Insgesamt sollen ca. acht bis zehn Millionen Euro bei seinem Abgang in die Kassen der Argentinier gespült werden - Forderungen, die angesichts der diversen Interessenten (angeblich auch die AS Rom aus der Serie A) keineswegs zu hoch gegriffen sind. Allzu viel kann Fassi allerdings auch nicht fordern, schließlich läuft der Vertrag seines Stürmers bereits im nächsten Sommer aus.


Berlin, Leverkusen und Köln werden sich also vor allem finanziell unter Beweis stellen müssen, ansonsten wird es keine Zusage geben. Solange die Hertha und auch Bayer gewollt sind, diese Verpflichtung in die Tat umzusetzen, wären die Kölner am schnellsten abgeschlagen. Aus ihrer Sicht wäre es dementsprechend selbstverständlich positiv, wenn es zu keinem richtigen Wettbieten, sondern zur guten Überzeugungsarbeit kommt.