In der Saison 2020/2021 soll für Hertha alles besser werden: Nach der vorangegangenen Chaos-Saison soll der Verein mit dem Windhorst-Geld jetzt so richtig durchstarten. Aber ob die ambitionierten Ziele erreicht werden können? Oder Hertha zumindest eine ruhige Saison unter Cheftrainer Bruno Labbadia erleben wird? Ein Blick in die Glaskugel.


1. Ein schleppender Start


Vorbereitung zum Haare-Raufen: Matheus Cunha

Nach einer bisher ernüchternden Saisonvorbereitung startet Hertha heute Abend gegen Braunschweig im DFB-Pokal in die Saison. Nur eines der vier Testspiele konnte gewonnen werden, von den anvisierten fünf Neuzugängen sind erst zwei da - es droht ein schwieriger Start für Hertha zu werden.


2. Labbadia bleibt Trainer


Ein Glücksgriff: Hertha-Trainer Labbadia

Bei Wettanbietern mag er einer der Kandidaten für den ersten Rauswurf in der neuen Bundesliga-Saison sein, aber nach den guten Vorstellungen in der Vorsaison wird Bruno Labbadia da weitermachen, wo er aufgehört hat - und Hertha zunächst einmal in ruhige Fahrwasser führen. Wenn der Kader spätestens Anfang Oktober komplettiert ist, wird der Blick dazu eher nach oben gehen.


3. Talente vor dem Debüt


Vor dem Debüt: Marton Dardai

Marton Dardai, Omar Rekik, Luca Netz: Gleich drei potenzielle Bundesliga-Debüt-Kandidaten könnten in Berlin in dieser Saison zu ihren ersten Einsätzen in der obersten Spielklasse kommen. Bereits in der Vorsaison wäre es für Dardai beinahe so weit gewesen - letztlich wurde Plattenhardt rechtzeitig wieder fit und das Dardai-Debüt auf diese Saison verschoben.


4. Hertha bleibt Stadtmeister


Bleibt Hertha auch 2020/2021 vor Union?

Nachdem man in der vergangenen Saison das erste Bundesliga-Derby gegen den 1. FC Union mit 0:1 verlor, konnten die Blau-Weißen im Rückspiel für Wiedergutmachung sorgen: Mit dem deutlichen 4:0 im Olympiastadion konnte man diese Pleite auswetzen, in der neuen Saison sollte es gegen die Köpenicker noch besser laufen - im Optimalfall mit sechs Punkten aus den beiden Duellen!


5. Torunarigha wird unverzichtbar - und fährt zur EM


Kann er sein Level halten? Jordan Torunarigha

Unter Trainer Bruno Labbadia hatte Jordan Torunarigha nach dem Re-Start in der Bundesliga überzeugt - nachdem er im DFB-Pokal noch eine Sperre absitzen muss, wird er in dieser Saison genau dort weitermachen. Und sich am Ende sogar so gut anstellen, dass er mit der Nationalmannschaft zur Europameisterschaft fahren darf, auch wegen der geringen Konkurrenz als linksfüßiger Innenverteidiger.