Nach seiner Rückkehr aus Hamburg ist es nicht gut bestellt um Martin Harnik. Bei Werder Bremen soll der Angreifer nicht einmal mehr mit der Mannschaft trainieren. Ein Abgang ist unausweichlich.


Nur die wenigsten hatten sich wohl erhofft, dass Martin Harnik nach seiner Leihsaison in der zweiten Liga mit Perspektive nach Bremen zurückkehrt. Die Leistungen beim HSV waren unter dem Strich zu wenig, um selbst als Reservist für die erste Liga infrage zu kommen.


Der Österreicher war sich darüber im Klaren, dass es bei den Grün-Weißen sehr schwer werden würde. "Ich habe noch ein Jahr Vertrag in Bremen, gehe aber davon aus, dass Werder sich erst einmal sortiert", so Harnik vor einiger Zeit. Wie die Bild berichtet, kam es auch genauso. Der SVW plant den 33-Jährigen nicht einmal mehr im Training ein.


Verhandelt Werder eine Abfindung mit Harnik?


Ein baldiger Abgang steht damit außer Frage. Der noch gültige Vertrag des geborenen Hamburgers erweist sich allerdings als Problem. Denn mit einem kolportierten Gehalt von knapp zwei Millionen Euro kann sich Werder eine Beschäftigung ohne Aussicht nicht leisten.


Frank Baumann wird mit Harnik wohl einen Abschied aushandeln

Da sich derzeit ebenfalls nur schwer Interessenten finden, stehen Verhandlungen über eine Abfindung im Raum. Demnach könnten beide Seiten den Vertrag auflösen, um Harnik einen unkomplizierten Wechsel zu ermöglichen.


Aufhören möchte der Angreifer trotz seiner 33 Jahre jedenfalls noch nicht: "Ich bin froh, dass ich noch auf diesem Niveau spielen kann und darf. Ich fühle mich auch noch gut." Allzu lange kann der erfahrene Torjäger dennoch nicht auf professionelles Training verzichten. Die Vergangenheit zeigte aber, dass sich Werder auch ohne Eigennutz schnellstmöglich um die Zukunft der ausgebooteten Spieler kümmert.