Landet Erling Haaland irgendwann beim FC Liverpool? RB Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund ist sich sicher, dass es eines Tages passieren wird. Bei Sky90 sprach er außerdem über die Philosophie seines Vereins und den Wechsel von Haaland zum BVB.


Der FC Liverpool hat mittlerweile drei Spieler in seinem Kader, die eine Vergangenheit bei RB Salzburg haben: Sadio Mane, der über Southampton bei den Reds landete, Naby Keita, der den Umweg Leipzig nahm, und Takumi Minamino, der im Januar direkt aus Salzburg nach Liverpool ging. "Das ist eine gute Arbeit, die da gemacht wird. Das Scouting ist sensationell", lobte Jürgen Klopp die Arbeit der Salzburger mal, in einem Einspieler bei Sky90 wurde dieses Zitat eingespielt.


In der sonntäglichen Gesprächsrunde wurde auch erörtert, wer der nächste Ex-Salzburger ist, der möglicherweise bald an der Anfield Road aufschlagen wird: BVB-Stürmer Erling Haaland. Sky-Experte Lothar Matthäus ist sich sicher, dass Dortmund für den Norweger nur eine Zwischenstation ist, bevor er zu den ganz Großen geht. Als er in der Sendung neben Barcelona oder Real Madrid auch den FC Liverpool nannte, hakte sich Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund ein, der ebenfalls zu Gast war: "Da wird er landen."


Christoph Freund denkt, dass Erling Haaland einmal für Liverpool spielen wird

Freund, der als Entdecker Haalands gilt, erklärte: "Ich glaube, er kann bei allen Vereinen der Welt spielen." Kurz zuvor hatte der 43-Jährige über die Philosophie seines Vereins gesprochen, der junge Talente ausbilden, zwei, drei Jahre halten und dann an Top-Vereine in Europa verkaufen will. Haaland sei aber ein Sonderfall gewesen: "Er ist explodiert und durch die Decke gegangen - und nach einem Jahr war er auch schon wieder weg."


Großartige Gespräche habe es mit den Dortmundern nicht gegeben, schließlich besaß der 20-Jährige eine Ausstiegsklausel. "Sie haben uns mitgeteilt, dass sie sich geeinigt haben. Wir hatten da nicht mehr viel Einfluss darauf. Es war dann eine Entscheidung vom Spieler", sagte Freund. "Wir hätten ihn gerne noch ein halbes Jahr gehabt, aber Erling hat sich entschieden, diesen Schritt schon im Winter zu gehen. Er ist ein Ausnahmespieler und hat sein Ding durchgezogen, auch in Dortmund."