Für den Fall, dass Nicolas Gonzalez den VfB Stuttgart verlässt, suchen die Verantwortlichen offenbar bereits nach einem Nachfolger. Wie der kicker berichtet, sind die Schwaben an Peter Olayinka von Slavia Prag interessiert.


Nicolas Gonzalez will und darf den VfB Stuttgart bei einem angemessenen Angebot verlassen. Die Verantwortlichen träumen Medienberichten zufolge von einer Ablösesumme über 20 Millionen Euro, eine konkrete Offerte ist laut kicker aber noch nicht auf dem Tisch von Sportdirektor Sven Mislintat gelandet. Dennoch fahndet der Bundesliga-Rückkehrer scheinbar nach einem Ersatz; obwohl das Transfer-Budget bereits um 4,5 Millionen Euro überschritten wurde.

Am Samstagnachmittag berichtete das Fachmagazin, dass der VfB auf Peter Olayinka aufmerksam geworden ist. Der 24-jährige Angreifer spielt seit 2018 für Slavia Prag, erzielte in dieser Saison sechs Tore in 30 Pflichtspielen. Aufmerksamkeit erregte Olayinka in der Champions League, als er im Auftaktspiel der Gruppenphase gegen Inter Mailand (1:1) die zwischenzeitliche Führung für den Außenseiter erzielt hatte.


Sven Mislintat hat bereits einen Nachfolger für Nicolas Gonzalez im Visier

Olayinkas Vertrag ist bis 2022 datiert, angeblich sind auch der FC Turin und die AC Mailand interessiert. Dem Vernehmen nach soll Slavia auf eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich hoffen, laut kicker sind die Verantwortlichen aber schon bei etwa sieben Millionen Euro gesprächsbereit. So oder so ist klar: Will der VfB neue Spieler verpflichten, muss das wechselwillige Personal zunächst verkauft werden. Dazu zählt neben Gonzalez noch Rechtsverteidiger Pablo Maffeo, der an den FC Girona verliehen wurde. Maffeo dürfte eine deutlich geringere Summe einbringen - doch für Mislintat zählt jeder Euro.