Nach sieben erfolgreichen Jahren bei Borussia Mönchengladbach wurde der auslaufende Vertrag mit "Maestro" Raffael nicht verlängert. Der 35-jährige Brasilianer hatte sportlich einfach keine Perspektive mehr bei der Borussia gehabt. Obwohl er stets betonte, sich in Mönchengladbach und Deutschland im Allgemeinen sehr wohl zu fühlen, könnte es ihn zum Ende seiner Karriere noch einmal in seine Heimat ziehen.


Vor 17 Jahren verließ der damals 18-Jährige Raffael sein Heimatland Brasilien, um eine lange und erfolgreiche Karriere in Europa zu starten. Seit 2013 spielte er für Borussia Mönchengladbach und wurde in der Stadt mit seiner Familie sesshaft. Dass man seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängerte, könnte nun dazu führen, dass der Edeltechniker sich noch einmal einem Klub in seiner Heimat anschließt.


Mehrere Erstligisten mit Interesse


So berichtet die rp, dass die brasilianischen Erstligisten Botafogo, Ceará SC und Athletico Paranaense an Raffael interessiert sein sollen. Denkbar wäre es, dass der 35-Jährige sich für ein Jahr verpflichten lässt und danach seine Karriere beendet.


Die legendären Ausbrüche des ansonsten so stillen wie sympathischen Maestros werden immer in Erinnerung bleiben

Raffel verbrachte seine gesamte Karriere in Europa, vorrangig in der Schweiz und in Deutschland, wo er für Gladbach, Hertha BSC und Schalke insgesamt 320 Erst- und Zweitligaspiele absolvierte. Demnach kann es gut sein, dass er und seine Familie in Deutschland bleiben werden und Raffael nicht dauerhaft in Brasilien leben wird. Seine vier Kinder sind alle in Deutschland geboren und die beiden ältesten auch hier sozialisiert - ein weiterer Grund für einen Verbleib in seiner neuen Heimat.