Nach der historischen Corona-Saison laufen auch bei Borussia Mönchengladbach die Planungen für die kommende Spielzeit, immerhin präsentieren sich die Fohlen dann mal wieder in der Champions League. Die wirtschaftlichen Einschränkungen werden eine große Einkaufstour wohl verhindern, dennoch soll Borussias Manager Max Eberl auf der Suche nach einem neuen Spielmacher sein.


Nach Angaben der Rheinischen Post soll Max Eberl den Markt nach einem klassischen Spielgestalter sondieren, der in dieser Form nur einmal im aktuellen Kader vorhanden ist - wobei Lars Stindl eher ein Stürmer, denn ein Zehner ist.


Bislang eher Flügelspieler im Gespräch


Auch Florian Neuhaus könnte diese Rolle ausfüllen, doch entwickelt sich der 23-Jährige immer mehr zum Box-to-Box Spieler, der in Zukunft in einer defensiveren Rolle eingeplant sein wird. Die Gerüchte um Linton Maina, Jonathan David und Hannes Wolf lassen darauf schließen, dass die Borussia vor allem nach offensiven Flügelspielern Ausschau hält - keiner der genannten ist ein klassischer Zehner, obwohl Hannes Wolf diese Position auch übernehmen könnte.


Hannes Wolf ist offensiv fast überall einsetzbar

Doch hat auch der ehemalige Schützling von Marco Rose seine Stärken im Tempo und im Abschluss, daher wäre er ein Kandidat im 4-3-3 als Rechtsaußen oder im 4-4-2 mit Raute auf der rechten Halbposition.

Roses 4-2-3-1, welches er unter anderem in den letzten sechs Saisonspielen aufbot, könnte tatsächlich einen zentral-offensiven Spielgestalter vertragen. Die Frage ist jedoch, ob man dieses System auch in der kommenden Saison favorisiert und wer die Rolle übernehmen soll. Als wuchtige Option kommt auch Breel Embolo für den Platz hinter dem Mittelstürmer infrage.


Mit den begrenzten Mitteln im kommenden Transferfenster einen gestandenen Spieler zu holen, der eine sofortige Verstärkung darstellt, ist nahezu unmöglich. Demnach wird Max Eberl - mal wieder - einen aus dem Hut zaubern müssen.