Müssen die Fohlen den Abgang ihres Abwehrchefs befürchten? Matthias Ginter hat sich nach einer konstant starken Saison bei Borussia Mönchengladbach in den Fokus mehrerer internationaler Topklubs gespielt.


Vor allem Inter Mailand soll großes Interesse am 29-fachen Nationalspieler bekundet haben. Laut Bild sei die Nerazzurri bereit rund 40 Millionen Euro Ablöse für den 26-Jährigen zu bieten. Doch nicht nur Inter soll Ginter auf dem Zettel haben. Wie Sky berichtet, haben sich auch zwei Topklubs aus der Premier League nach dem Verteidiger erkundigt, dazu habe auch Atletico Madrid erneut Interesse angemeldet. Mit den Rojiblancos war Ginter bereits vor einigen Monaten in Verbindung gebracht worden.


Ginter als Giménez-Ersatz bei Atletico?


Vor der Zwangspause im Frühjahr wurde öffentlich über das Atletico-Interesse an Ginter spekuliert. Das Team von Trainer Diego Simeone wolle demnach einen neuen zentralen Abwehrspieler verpflichten. Nach den Abgängen von Lucas Hernandez, Filipe Luis und Diego Godin sei der Argentinier nicht zufrieden mit seiner neuformierten Defensive. Dazu gibt es immer wieder Abgangsgerüchte bei José Giménez. Der 25 Jahre alte Uruguayer wird u.a. mit Man City in Verbindung gebracht und würde Atletico eine satte Ablöse deutlich über 50 Millionen Euro bringen.


José Giménez gilt als einer der talentiertesten Innenverteidiger der Welt

Arsenal und Chelsea fragen nach


Aus England soll das Interesse dagegen weniger konkret sein. Arsenal und Chelsea hätten sich lediglich darüber informiert, ob Ginter im Sommer 2021 ablösefrei zu haben ist. Stand heute wäre dies der Fall, Ginters Vertrag läuft dann aus. Allerdings besitzt Gladbach eine vereinsseitige Option auf eine einjährige Verlängerung. Laut Sky würde die Klausel greifen, sollte Ginter 20/21 auf 25 Pflichtspieleinsätze kommen. Mit Bundesliga, Pokal und Champions League sollte der 26-Jährige diese Marke locker erreichen.


Ohnehin können die Gladbacher Fans noch relativ entspannt sein. Ginter hatte zuletzt betont, dass er weiter am Niederrhein spielen möchte. Sportchef Max Eberl soll derzeit an einer langfristigen Verlängerung arbeiten. Im Jahr vor der EM scheint Gladbach keine schlechten Aussichten zu haben, Ginter über 2022 hinaus an den Klub zu binden. Das Interesse anderer Großklubs erleichtert diese Aufgabe aber nicht unbedingt.