Hellas Verona soll dem HSV ein Angebot über vier Millionen Euro für Josha Vagnoman geschickt haben. Doch ein Wechsel ist für den Spieler kein Thema.


Nach dem erneut verfehlten Aufstieg will es der HSV im kommenden Jahr mit einer neuen Strategie probieren und vor allem auf junge, entwicklungsfähige und auch günstigere Spieler setzen. Einer, der in den zukünftigen Planungen von Neu-Coach Daniel Thioune eigentlich eine zentrale Rolle einnehmen dürfte, ist Eigengewächs Josha Vagnoman, der seinen Vertrag erst im April langfristig bis 2024 verlängert hat.


Oder wird der Youngster in diesem Sommer überraschend doch verkauft?


Fakt ist, dass der HSV knapp bei Kasse ist und ohne Spielerverkäufe keine großen Sprünge auf dem Transfermarkt machen kann. Die in Verona ansässige Zeitung L'Arena berichtet jedenfalls, dass Hellas Verona dem HSV bereits eine Offerte über vier Millionen Euro für Vagnoman vorgelegt hat. Demnach sind die Verhandlungen "in vollem Gange".


Auf der einen Seite wären vier Millionen Euro (oder beim entsprechenden Verhandlungsgeschick von Jonas Boldt sogar noch einige Euro mehr) ein finanzieller Segen für die Rothosen, die beispielsweise noch in der Innenverteidigung und in der Offensive nachlegen müssen. Auf der anderen Seite wäre der Verkauf des Eigengewächses ein ganz falsches Zeichen an die Fans, die in Zukunft vermehrt junge Spieler auf dem Platz sehen wollen und genug von alten, sich über den Zenit befindenden Spielern haben.


Das Hamburger Abendblatt greift die Meldung aus Italien auf und berichtet, dass es sich lediglich um eine lose Anfrage der Italiener und um kein konkretes Angebot gehandelt habe. Ohnehin soll Vagnoman nicht die geringste Lust auf einen Abgang verspüren und einen Wechsel ablehnen.