Mit seinem Treffer gegen den FC Schalke ist Bayerns Jamal Musiala inzwischen wohl allen Fußballfans ein Begriff. Trainer Hansi Flick lobte das Talent nach dem Spiel am Freitagabend und riet dem DFB, sich um ihn zu bemühen - Musiala hat nämlich auch einen englischen Pass.


Das erste Mal hat Jamal Musiala am 34. Spieltag der vergangenen Saison von sich reden gemacht, als der 17-Jährige gegen den SC Freiburg zum jüngsten Bundesliga-Spieler in der Geschichte des FC Bayern München wurde. In seinem zweiten Spiel für den Rekordmeister wurde er am Freitagabend dann auch noch zum jüngsten Torschützen, als er gegen den FC Schalke das 8:0 erzielte.


"Er ist ein ausgezeichneter Fußballspieler", lobte Trainer Hansi Flick seinen Youngster nach der Partie (via Sportbuzzer). "Wir werden versuchen, ihn behutsam dahin zu führen, dass er noch besser wird und uns noch mehr helfen kann. Aber das ist ein weiter Weg."


Nach Flicks Meinung soll Musiala aber nicht nur dem FC Bayern auf lange Sicht helfen, sondern auch dem DFB. Der offensive Mittelfeldspieler ist zwar in Stuttgart geboren, lebte aber einige Zeit in England und besitzt auch den englischen Pass. "Ich würde mich auf jeden Fall um ihn bemühen", meinte Flick.


Hansi Flick rät dem DFB, sich um Musiala zu bemühen

Musiala hat auch schon zwei Spiele für die deutsche U16 absolviert, davor und zuletzt in der U17 spielte er aber für England. "Natürlich hätten wir einen Spieler mit seinem Potenzial gerne bei uns behalten", sagte Deutschlands U16-Nationaltrainer Christian Wück gegenüber Goal. "Aber er hat sich gemeinsam mit seiner Mutter für England entschieden, weil er die handelnden Personen und das Umfeld dort schon besser kannte."


Das dürfte sich bald erübrigen, spielt Musiala doch nun an der Seite von einigen DFB-Akteuren und hat beispielsweise mit Joshua Kimmich oder Serge Gnabry schon eine gute Beziehung entwickelt. "Ich hätte nie gedacht, dass man in so kurzer Zeit schon Freundschaften schließen kann", verriet er. Der DFB sollte also dran bleiben.