Der FC Liverpool macht bei Thiago offenbar ernst. Nach Informationen der BILD hat der englische Meister Kontakt zu Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic aufgenommen. Für den 29-jährigen Spanier erhoffen sich die Münchner eine Ablösesumme zwischen 30 und 40 Millionen Euro.


Dass die Premier League das neue Ziel Thiagos, der seinen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern wird, sein könnte, deutete sich bereits vor Monaten an. Längst ist bekannt, dass er eine neue Herausforderung sucht, als Favorit auf eine Verpflichtung gilt seit jeher der FC Liverpool. Thiago, hieß es immer wieder, wolle zu den Reds wechseln, und Jürgen Klopp betrachte ihn als perfekte Ergänzung für das Mittelfeld.


Darf sich Jürgen Klopp bald über die Ankunft von Thiago freuen?

Nun scheint der Transfer-Poker zu beginnen, laut BILD haben Vertreter des LFC in dieser Woche Kontakt mit Hasan Salihamidzic aufgenommen. Thiago und Liverpool seien sich grundsätzlich bereits einig, vordergründig gehe es nur noch um die Ablösesumme. Dem Vernehmen nach verlangen die Bayern etwa 30 Millionen Euro für ihren Leistungsträger, dem Boulevardblatt zufolge könnten die Forderungen aber auch bei bis zu 40 Millionen Euro liegen.


Flick und Rummenigge deuten Wechsel in die Premier League an


Aus Sicht von Cheftrainer Hansi Flick und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wäre ein Wechsel nach England der logische nächste Schritt in Thiagos Karriere. "Thiago hat in Spanien beim FC Barcelona gespielt und in der Bundesliga für den FC Bayern München. Wenn er es jetzt vielleicht nochmal in der Premier League versuchen will, habe ich dafür absolutes Verständnis", sagte Flick im Interview mit Sport1. Dem pflichtete Rummenigge in der Münchner Abendzeitung bei: "Thiago hatte einen Top-Klub in Spanien, einen Top-Klub in Deutschland - vielleicht möchte er noch zu einem Top-Klub in England."


Sollte Thiago die Bayern verlassen, fordert Flick Ersatz: "Wenn wir Spieler dieser Klasse verlieren - Thiago, Philippe Coutinho, Ivan Perisic, dessen Zukunft ungeklärt ist - , dann müssen wir diese Qualität ersetzen", sagte er der Sport Bild (zitiert via Sky). Die dafür nötigen finanziellen Mittel wären dank der Ablösesumme vorhanden.