Im Sommer 2019 verlieh der 1. FC Köln den Innenverteidiger Frederik Sörensen für eine Saison an die Schweizer von Young Boys Bern. Nachdem der Däne dort mit guten Leistungen auftrumpfte, zeichnet sich nun ein dauerhafter Wechsel des 28-Jährigen ab.


Sörensen hatte in Köln keine Aussichten mehr auf regelmäßige Einsätze, deshalb gab man ihn vor einem Jahr an die Young Boys ab. In der Hinrunde der abgelaufenen Spielzeit in der Schweizer Super League gehörte der Abwehrmann zum unangefochtenen Stammpersonal und lieferte mit überzeugenden Leistungen den Grundstein für die Meisterschaft der Berner.

In der Rückrunde litt er an den Folgen einer Knie-Operation und kam demnach kaum noch in Tritt - dennoch will Bern ihn gerne fest verpflichten.


Sörensen hat "Erwartungen erfüllt" - der Ball liegt bei Köln


Denn wie der Sportdirektor der Young Boys gegenüber der Bild äußerte, hofft man auf einen Verbleib des Dänen in Bern. "Frederik Sörensen hat sich bei uns bestens integriert und die hohen Erwartungen an ihn erfüllt. Er absolvierte in der Vorrunde viele Spiele, hatte dann in der Rückrunde Verletzungspech", lobt Christoph Spycher.

Sörensens Vertrag bei den Kölnern läuft ohnehin nur noch bis 2021, eine Zukunft wird der Verteidiger in der Domstadt nicht haben. Demnach würde ein fester Wechsel in diesem Sommer für alle Beteiligten Sinn ergeben. Sörensen spielt bei einem Klub, der ihn benötigt und schätzt, die Berner müssen sich nicht nach einem neuen Spieler umschauen und der FC verdient ein bisschen Geld aufgrund der zu zahlenden Ablöse.


Christoph Spycher würde Sörensen gerne behalten

Doch vorerst wolle sich der Schweizer Klub auf das am 13. August stattfindende Pokal-Finale fokussieren, danach werde man sehen, ob sich die beiden Klubs einigen können. "Unsere volle Konzentration gilt den letzten Spielen. Dann werden wir mit Frederik und dem 1. FC Köln Bilanz ziehen. Klar ist, dass der Ball bei Köln liegt", verweist Spycher auf Mitte August.

Kölns Sportdirektor Horst Heldt wollte dem nichts hinzufügen. "Man muss abwarten, wie sich Bern positioniert, bis Mitte August wissen wir sicher mehr", zeigt sich Heldt keineswegs einem Verkauf abgeneigt.