Der FC Chelsea aus der englischen Premier League steht besonders in der Offensive vor einem größeren Umbruch. Nachdem man bereits Hakim Ziyech für 42,7 Millionen Euro von Ajax Amsterdam verpflichten wird, steht mit Timo Werner ein deutscher Nationalstürmer wohl ganz oben auf der Einkaufsliste. Wie englische Medien berichten, soll nun ein Landsmann Werners das nächste Objekt der Begierde werden - die Blues planen, Kai Havertz auf die Insel zu lotsen.


Der Wechsel Timo Werners von RB Leipzig zum FC Chelsea wird immer konkreter. Sollte sich der aktuelle Zweite der Bundesliga-Torjägerliste tatsächlich für den Gang zum Team von Frank Lampard entscheiden, müsste Chelsea wohl "nur" 50 Millionen Euro an die Sachsen überweisen. Mit dem Betrag für Ziyech, hätte man dann bereits über 90 Millionen in die Renovierung des vorher schon vielversprechend besetzten Angriffs gesteckt.

Nach Angaben der dailymail soll jedoch ein weiterer deutscher Hoffnungsträger die Riege um Tammy Abraham, Mason Mount, Hakim Ziyech und Christian Pulisic bereichern - man bereitet ein Angebot für Kai Havertz vor.


Monster-Offensive mit Zukunft


Dass Frank Lampard gerne und gut mit jungen Spielern arbeitet, hat seine bisherige Zeit in London bewiesen. Doch Chelsea hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher. Zwar befindet man sich weiterhin aussichtsreich im Rennen um die Qualifikation zur Champions League, ein ernsthafter Konkurrent für die Liga-Spitze ist man jedoch (noch) nicht. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man in diesem Transfer-Sommer aufrüsten wird - Ziyech war ein Anfang, Werner wird wohl folgen.


Kai Havertz würde in das Konzept von Lampard passen

Kai Havertz würde die Blues dann noch einmal über 80 Millionen Euro kosten, doch der ohnehin nicht arme Verein hat aufgrund seiner Transfersperre im letzten Sommer viel Geld gespart, was er nun auf den Markt werfen wird.

Zudem passt Havertz perfekt in das Anforderungsprofil von Lampard - jung, intelligent und ambitioniert. Sollte Chelsea tatsächlich Werner und Havertz verpflichten, könnte man in der Offensive mit dem FC Liverpool oder Manchester City mithalten.

Doch Havertz wird auch genau hinsehen, wie die weiteren Planungen Chelsea in den anderen Mannschaftsteilen verlaufen. Zwar wäre der Angriff qualitativ hochgradig bestückt, doch auf der Torhüterposition (Chelsea ist an Andre Onana von Ajax dran) und im Defensivbereich stellen sich noch einige Fragen.

Außerdem wird der Mann von Bayer Leverkusen auch weitere Angebote von anderen Vereinen erhalten - die europäischen Top-Klubs stehen Schlange.