Der FC Bayern will aus den Fehlern bei David Alaba lernen. An der Säbener Straße soll deshalb ein Strategie-Wechsel eingesetzt haben. Heißt: Mit Leistungsträgern lieber so früh wie möglich Gespräche über eine Verlängerung führen, damit man nicht in Zugzwang gerät. Leon Goretzka ist der erste auf dieser Liste.


Bei David Alaba läuft es dagegen auf den von Hasan Salihamidzic beschriebenen "Super-GAU" hinaus. Hansi Flick will seinen Abwehrchef halten, ein Verkauf im Winter wurde nach Sportbild-Infos intern ausgeschlossen. Trotz der Coronakrise ist der Rekordmeister nicht auf die Ablöse-Millionen angewiesen.


FC Bayern will so früh wie möglich mit Goretzka verlängern


Die Bayern-Verantwortlichen wollen nun bei anderen wichtigen Spielern frühzeitig für Klarheit sorgen. Der erste Spieler auf der Liste ist dabei Leon Goretzka, der für die Mannschaft immer wichtiger wird. Der Vertrag des 25-Jährigen läuft noch bis Sommer 2022, schon jetzt sollen intensive Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung geführt werden, berichtet die Sportbild.


Noch in diesem Jahr will man mit Goretzkas Berater Jörg Neubauer sprechen. Die Chancen der Bayern stehen dabei gut: Goretzka will zwar grundsätzlich einen Wechsel ins Ausland nicht ausschließen, ein Abgang 2022 ist aber eher unwahrscheinlich. Denn Goretzka hat hart dafür gearbeitet in München in eine Führungsrolle zu wachsen, Trainer Hansi Flick baut auf ihn - und aktuell wird es schwer, in Europa einen Klub zu finden, bei dem die Erfolgsaussichten größer sind.


Am Ende bleibt wohl noch die Frage nach dem lieben Geld. Trotz seiner starken Leistungen kann man aber erwarten, dass Goretzka nicht fordert, in die Riege der absoluten Topverdiener (Lewandowski, Neuer) aufsteigen zu wollen. Ein Angebot, wie es David Alaba ablehnte (zehn/elf Millionen Euro plus Boni), würde bei Goretzka wohl zu einer schnellen Einigung führen. Für den FC Bayern und den Spieler selbst dürfte das die Ideallösung sein.


Die Bayern wollen auch Kimmich und Süle langfristig binden

Vertragsgespräche mit Süle und Kimmich sollen folgen


Neben Goretzka will der FCB auch zeitnah mit Niklas Süle sprechen. Auch dessen Vertrag läuft 2022 aus. Darüber hinaus will man beim Rekordmeister auch bei Joshua Kimmich auf Nummer sicher gehen. Kimmichs Vertrag läuft sogar noch bis 2023, auch hier soll lieber schneller als später verlängert werden.


Am Ende der Verhandlungen sollen dann mit Kimmich, Goretzka und Süle drei Spieler langfristig gebunden sein, die das Gesicht der neuen Bayern-Generation sind und mit aktuell 25 Jahren noch viele Saisons auf Top-Niveau vor sich haben.



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