Der seit diesem Sommer vertragslose Jayden Bennetts hat offenbar Interesse aus Deutschland vorliegen: Der FC Bayern und die TSG Hoffenheim könnten sich eine Verpflichtung für die jeweilige U23 sicherlich gut vorstellen.


Nachdem er für die U18-Mannschaft des FC Watford spielte, rutschte Jayden Bennetts im vergangenen Sommer in die U23 des in die zweite englische Liga abgestiegenen Vereins. Seit diesem Sommer ist er vertragslos und derzeit noch immer auf der Suche nach einem neuen Klub - dieser ist womöglich in Deutschland zu finden.


Laut kicker hält sich der 19-Jährige derzeit im Kraichgau auf, der Wirkungsstätte der TSG Hoffenheim. Der Bruder des bei Borussia Mönchengladbach in der U23 spielenden Keanan Bennetts soll ein Probetraining absolviert haben, um womöglich für die zweite Mannschaft verpflichtet zu werden. Damit würde er sich neben zuletzt verpflichtete Spieler wie Alexander Borkovic oder Gautier Ott einreihen.


Für Watford lief Bennetts in der Regel im offensiven Mittelfeld auf

Bennetts auch im Bayern-Probetraining - weiterer Abwerbe-Ärger mit Hoffenheim?


Generell scheint die Devise zu lauten, das zweite Team näher in Richtung Aufstieg in die dritte Liga zu managen. Marcus Mann, so heißt der neue Nachwuchs-Chef der TSG, hatte etwas schwammig bereits erklärt, diesen Schritt für interessant zu halten (via kicker): "Als Bundesliga-Verein muss man sich mit dem Gedanken einer U23 in der 3. Liga beschäftigen. Das ist definitiv näher dran am Profibereich, die Spiele finden vor Kulissen statt, die der Bundesliga näherkommen." Bennets könnte zum weiteren Puzzleteil dieser Vision werden.


Allerdings mischt mit dem FC Bayern noch ein zweiter deutscher Verein mit, der den Offensivspieler gerne im eigenen Reserveteam sehen würde. Auch hier berichtete transfermarkt von einem Probetraining Bennetts'.


In diesem Sommer gab es bereits Berührungspunkte zwischen den Bayern und der TSG. Der Hoffenheimer Geschäftsführer Frank Briel war das zuletzt schon gegenüber dem kicker ein Dorn im Auge: "Es ist unter Solidaritätsaspekten zumindest diskussionswürdig, dass der FC Bayern mit einer dreiviertel Milliarde Euro Umsatz nun das Geschäftsfeld der Talent-Abwerbung derart aktiv betreibt." Wie so oft blieb die TSG selbst auch nicht unschuldig, als man beispielsweise Ott (AS Nancy) oder auch Fisnik Asllani (Union Berlin) von Klubs verpflichtete, die nicht über die Finanzkraft Hoffenheims verfügen.