Nach seinem ersten Jahr beim FC Bayern könnte Sarpreet Singh verliehen werden. Nach Informationen des kicker beschäftigt sich der 1. FC Nürnberg mit dem Neuseeländer, der offen für eine Leihe ist.


Der FC Bayern sucht auf allen Kontinenten nach vielversprechenden Fußballtalenten, mit dem ein oder anderen überraschenden Transfer ist daher zu rechnen. Die wohl exotischste Entdeckung der vergangenen Jahre ist Sarpreet Singh. Der 21-Jährige wurde vor einem Jahr für 675.000 Euro von Wellington Phoenix verpflichtet - Transfer-Rekord für den Verein, der zuvor viele Spieler ablösefrei nach Europa hat ziehen lassen.

Singh, der in der Offensive zentral, aber auch auf dem linken Flügel spielen kann, gehörte in der Sommervorbereitung der Profis zu den positivsten Überraschungen und durfte regelmäßig in der 3. Liga spielen. Für die Amateure erzielte er sieben Tore und lieferte sieben weitere Vorlagen, belohnt wurde er mit 72 Einsatzminuten in der Bundesliga. Noch ist es aber ein weiter Weg, bis er sich dauerhaft im Oberhaus präsentieren darf.


Singh offen für alles - Schlägt Nürnberg erneut zu?


Deshalb erwägt er eine Leihe: "Beide Möglichkeiten (Verbleib und Leihe, Anm.) sind gut", sagte der Neuseeländer gegenüber NZStuff. "Ich bin in einer Position, in der ich eine gute Entscheidung treffe. Egal, wofür ich mich entscheide." Auf höherem Niveau zu spielen sei "eine wirklich gute Option", genauso könne er aber auch davon profitieren "das zu machen, was ich schon in der letzten Saison getan habe, und vielleicht noch einen Schritt nach vorne zu machen."


Sarpreet Singh kann sich vorstellen, seinen nächsten Karriereschritt außerhalb von München zu absolvieren

Alles sei offen, nichts entschieden. "Ich werde mit dem Trainer sprechen und dann sehen, was das Beste für mich ist", sagt Singh, für den offenbar ein Abnehmer bereit steht. Wie der kicker berichtet, beschäftigt sich der 1. FC Nürnberg mit ihm, die Gespräche würden laufen. Der Zweitligist soll bereits den Zuschlag für eine Leihe von Nachwuchstorhüter Christian Früchtl erhalten haben, wie BILD am Dienstag berichtete.