Der FC Bayern sucht kurz vor Toreschluss weiter händeringend nach Verstärkung. Für den offensiven Flügel ist Thomas Lemar in den Fokus gerückt. Die Bayern streben eine Leihe des Franzosen an. Mario Götze bleibt derweil kein Thema - die FCB-Bosse lehnen eine Verpflichtung ab.


"Mit Sinn und Verstand" will man beim FC Bayern den Kader bis zum Transferschluss am kommenden Montag noch verstärken, erklärte Trainer Hansi Flick zuletzt. Neben einem neuen Rechtsverteidiger soll auch ein vierter Flügelstürmer kommen.


Die Sportbild bringt am Mittwoch einen neuen Namen ins Spiel: Thomas Lemar. Der 24-jährige Franzose wechselte 2018 für 70 Millionen Euro von Monaco zu Atletico Madrid, kommt seither bei den Rojiblancos aber nur selten zum Zug. Die Bayern-Verantwortlichen sollen deshalb erneut über ein Leih-Modell nachdenken - wie schon zuvor bei James Rodriguez und Philippe Coutinho.


Bayern hoffen auf Lemar-Leihe - Atletico will lieber verkaufen


Lemar steht bei Atletico noch bis 2023 unter Vertrag. Die Rojiblancos würden den 22-fachen Nationalspieler, dessen Marktwert seit Ankunft in Madrid drastisch gesunken ist (aktuell 24 Mio. €), am liebsten direkt verkaufen. In diesem Sommer-Transferfenster wird es aber wohl kaum einen Klub geben, der sich für Lemar so weit aus dem Fenster lehnt. Die Bayern könnten die Situation ausnutzen und hoffen wohl darauf, dass sich der Außenstürmer dank der Landsleute im FCB-Kader schnell integrieren könnte.


Sollte sich ein Leih-Deal tatsächlich konkretisieren, wäre Lemar der siebte Franzose im Kader des FC Bayern. Da Mickael Cuisance allerdings vor einem Abgang zu Leeds United steht, könnte sich diese Zahl auch schnell wieder verringern.


Flicks Idee mit Götze von Bayern-Bossen abgelehnt


Kein heißes Thema dagegen bleibt die Rückkehr von Mario Götze. Hansi Flick hatte diese Idee, auch weil er mit dem derzeit arbeitslosen Weltmeister einen guten Kontakt pflegt. Götze könnte beim FCB als Backup für Thomas Müller und Robert Lewandowski dienen.


Götzes Vereinssuche geht weiter

Der Vorschlag des Trainers stößt laut Sportbild-Infos bei den Bossen aber auf taube Ohren. Wie schon bei Benjamin Henrichs wurde Flicks Transfer-Idee abgelehnt.