Der FC Bayern München möchte David Alaba nach wie vor von einer Vertragsverlängerung überzeugen, finanziell wird das Angebot aber nicht mehr angepasst. Stattdessen möchte Präsident Herbert Hainer mit anderen Argumenten punkten.


"Er hat unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt, trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen", hatte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic zuletzt im kicker über die Vertragsgespräche mit David Alaba verkündet. Das Angebot, das auf dem Tisch liegt, ist offenbar aus Sicht des FCB derart attraktiv, dass es nicht mehr nachgebessert wird.


Bayerns Präsident Herbert Hainer hofft weiter auf eine Einigung mit Alaba

Wie der kicker an diesem Montag berichtet, hat der Aufsichtsrat der FC Bayern München AG die aktuelle Offerte abgesegnet, eine neue werde es nicht geben. "Diese Zeiten sind wirklich schwierig", sagte Präsident Herbert Hainer. "Das müssen auch die Berater und Spieler verstehen; nur zusammen können wir, Vereine, Spieler und Berater, ein gutes Ergebnis hinkriegen - auch perspektivisch zum Wohle des gesamten Fußballs."


"Glauben, dass wir viele gute Argumente haben"


"Wir sprechen weiterhin mit Alaba, keine Frage", erklärte Hainer. "Und ich hoffe, dass wir ihn noch überzeugen können, weil wir glauben, dass wir weiterhin viele gute Argumente haben." Argumente, die allerdings nicht finanzieller Natur sind: Stattdessen will der Rekordmeister mit der eigenen Mannschaft, dem eigenen Umfeld und dem "Umfeld bei vielen anderen Vereinen" punkten.


Hainer gebe die Hoffnung nicht auf, bei Alaba erfolgreich zu sein, "weil wir ihm ein wirklich wettbewerbsfähiges Angebot gemacht haben". Ob das die Seite des Österreichers genauso sieht, ist allerdings fraglich.