Als eine Art neue Trenddroge ist das Inhalieren von Lachgas in England zurzeit angesagt. Auch Alexandre Lacazette, Stürmer des FC Arsenal, wurde dabei erwischt - allerdings war es nicht das erste Mal, dass sich der Franzose an "Hippy Crack" berauschte. Die Ernsthaftigkeit der Folgen des Konsums dieser Substanz veranlasst 90min auf das naheliegendste Wortspiel zu verzichten.


"Das ist eine private Angelegenheit, die wir sehr ernst nehmen. Sie wird intern untersucht." So äußert sich der FC Arsenal bezüglich des erneuten Ausrutschers von Alexandre Lacazette (via Spox). Zum wiederholten Male wurde er dabei erwischt, wie er Lachgas inhaliert. Ein Video, veröffentlicht von der englischen Zeitung Daily Star, zeigt den Stürmer mit einem Ballon, aus dem er das Gas inhaliert.


Lachgas als unterschätzte Partydroge: Lacazette erneut erwischt - Arsenal mit bekannten Fällen


In England ist diese Form des Drogenkonsums zwar nicht explizit illegal, allerdings drohen Gesundheitsschäden auf langwieriger Basis. Schon 2018 wurde der Franzose dabei erwischt, zusammen mit Teamkollegen wie Pierre-Emerick Aubameyang, Mesut Özil, Sead Kolasinac und anderen. Özil sei damals sogar kurzzeitig zusammengebrochen, während Henrikh Mkhitaryan verzichtet haben soll.


Schon seit einigen Jahren besteht dieser gefährliche und nicht zu unterschätzende Trend, vor allem in England ist das Lachgas als eine Art Partydroge beliebt. Bereits 2014 schätzte die britische BBC, dass bis zu 500.000 Briten regelmäßig mit dem Gas experimentieren und es auch inhalieren würden (via Welt). Auch Todesopfer soll es bereits gegeben haben.


Nun hat Lacazette nicht mehr gut lachen: Arsenal könnte sich trennen

Für Lacazette könnte dieser erneute Ausrutscher weitreichende Folgen haben. Zum einen erwartet ihn eine Geldstrafe von etwa 400.000 Euro, zum anderen könnte ihm auch das Aus bei den Gunners drohen, so heißt es in der englischen Presse. Arsenal-Coach Mikel Arteta hatte schon vor dem Coronavirus-Lockdown an die Vorbildfunktion aller Spieler appelliert. Er wolle, dass sie "Verantwortung für ihren Job übernehmen", so der Spanier. Wer sich daran nicht halte, sei "nicht gut genug für dieses Umfeld", machte er zudem klar.

Der Vertrag des 28-Jährigen läuft zwar erst im Sommer 2022 aus, doch nach drei Jahren könnten er und die Londoner bereits nach der aktuell pausierten Saison getrennte Wege gehen. 2017 war er für 53 Millionen Euro von Olympique Lyon gekommen.