Bis 2023 steht Leon Bailey bei Bayer Leverkusen unter Vertrag, gesichert scheint die Zukunft des Flügelspielers aber nicht. Nach Informationen von Sport1 sollen zwei englische Klubs den 22-Jährigen im Europa-League-Spiel zwischen Leverkusen und den Glasgow Rangers (Donnerstag, 18:55 Uhr) beobachten.


In der Bundesliga und dem DFB-Pokal hat es nicht für den Titel gereicht, doch Leon Bailey will endlich etwas gewinnen. "Ich habe viele persönliche Auszeichnungen, aber so ein Titel fehlt mir noch", sagte der jamaikanische Flügelspieler bei Sport1. Im Alleingang wird er die Werkself in der Europa League aber nicht zum Erfolg führen.


Wettbewerbsübergreifend steht Bailey bei sieben Toren und drei Vorlagen, in dieser Saison zeigte er sich jedoch auch von seiner temperamentvollen Seite. Gleich zweimal kassierte er in der Bundesliga einen Platzverweis, erst bei der 1:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach im November (zwei Spiele Sperre), dann beim 0:2 gegen den 1. FC Köln im Dezember (drei Spiele Sperre). Im Europapokal wird er sich zügeln müssen, vielmehr sollte er eine ähnliche Leistung zeigen wie im Hinspiel in Glasgow, als er das 3:1 für die Werkself erzielte.


Tottenham und Everton beobachten Bailey - Preisschild bei 40 Millionen Euro


Darüber hinaus könnte Bailey noch einmal Eigenwerbung betreiben. Nach Informationen des TV-Senders werden Verantwortliche vom FC Everton und Tottenham Hotspur seinen Auftritt näher unter die Lupe nehmen. Die Premier League ist ebenfalls ein großes Ziel von Bailey, daraus hat er noch nie einen Hehl gemacht: "Im Grunde war und ist es immer schon mein Traum, irgendwann mal in England zu spielen", wird er zitiert. "Wenn ich weiterhin hart arbeite, kann ich das schaffen."


Für 40 Millionen Euro darf Bailey angeblich gehen

Das Gerücht um Everton und Tottenham klingt glaubwürdiger als die Meldung, die im Mai durch die Medienlandschaft kursierte. Damals hieß es, Bailey sei als Nachfolger für Leroy Sané bei Manchester City im Gespräch. Ob sich ein Verein seine Dienste überhaupt leisten kann, ist aufgrund der Corona-Pandemie jedoch fraglich. Laut Sport1 verlangt Leverkusen eine Ablösesumme in Höhe von 40 Millionen Euro. Damit könnte er fast so teuer wie Sané werden, der für knapp unter 50 Millionen Euro zum FC Bayern gewechselt ist.