Kurz vor Beginn der Bundesliga-Saison 2020/21 stellt die Frankfurter Eintracht einen Sonder-Antrag auf 10.000 Fans in ihrem Stadion. Ob das Hygienekonzept der Verantwortlichen genügt und am ersten Spieltag tatsächlich bereits tausende Zuschauer in den Deutsche Bank Park stürmen dürfen, gilt es zu prüfen und abzuwarten.


5.000 Fans im Stadion An der Alten Försterei, 9.000 in der Amsterdam-Arena und 4.800 im Stade Saint-Symphorien des FC Metz. Langsam aber sicher kehren die ersten Zuschauer in die Fußball-Stadien zurück - und das ist gut so.


Geisterspiele bedrohen die Existenz aller Vereine! Die Haupteinnahmen des Ticketverkaufs fallen weg, etliche Arbeiter im Klub bleiben weiterhin ohne Arbeitsstelle und Sponsoren möchte ihre Zahlungen kürzen, da ihre Werbung von Zuschauern im Stadion nicht wahrgenommen werden kann. Das sind nur drei Gründe, warum die Klubs auf die Rückkehr ihrer Fans pochen.


Eintracht stellt Sonder-Antrag auf 10.000 Zuschauer


So auch Eintracht Frankfurt. Der Bundesligist hat laut Bild einen Antrag beim Frankfurter Gesundheitsamt gestellt. Trotz der in Hessen aktuell gültigen Obergrenze von 250 Zuschauern bei Großveranstaltungen erhoffen sich die Adlerträger eine Rückkehr von knapp 10.000 Fans in ihr Stadion.


Eintracht und Arminia trafen in der Liga zuletzt 2009 aufeinander (0:0)

Bis Samstag, den 19. September, soll der Antrag durch sein. Dann trifft die Elf von Cheftrainer Adi Hütter zum Bundesliga-Start auf Aufsteiger Arminia Bielefeld. Aber neben der Genehmigung durch das Gesundheitsamt, stellt insbesondere die Hessische Landesregierung eine große Hürde dar.


Marketing-Vorstand Axel Hellmann hat in den vergangenen Wochen vor allem nach Berlin, Amsterdam und Metz geschielt. Nun liegt das Frankfurter Hygienekonzept vor. Vor allem auf gute Abstandsregeln bei Anfahrt, Einlass, Abfahrt und auf der Tribüne kommt es an. Dann könnten schon bald zumindest 10.000 Fans im Deutsche Bank Park ein stimmungsvolles Feuer entfachen.