Derzeit führen viele Bundesligisten Corona-Tests. Wie der 1. FC Köln am Freitagabend bekanntgegeben hat, wurden gleich drei Personen innerhalb der Mannschaft und des Trainerstabs positiv auf COVID-19 getestet. Den Betroffenen, die keine Symptome aufweisen, wurde eine 14-tägige häusliche Quarantäne auferlegt, konkrete Namen wurden nicht genannt. Bild-Infos zufolge sind zwei Profis und ein Physiotherapeut betroffen.


Die Profis werden aber trotzdem das Gruppentraining auf dem Rasen fortsetzen. Diese Vorgehensweise erfolgt in Abstimmung mit der von DFL-Chef Christian Seifert aufgestellten Taskforce. Prof. Dr. med. Tim Meyer, der als Vorsitzender dieser Gruppe fungiert, äußerte sich dazu auf der Vereinsseite der Kölner.


"Wir sehen jetzt im Alltag, dass unser Konzept frühzeitig Risiken erkennt und reduziert. Dazu werden wir stets im engen Austausch mit den zuständigen Gesundheitsbehörden und den medizinischen Experten sein", so Meyer. "Wir sind überzeugt, dass wir den Spielern mit unserem Konzept die Ausübung ihres Berufs unter bestmöglichem Infektionsschutz ermöglichen können.“


Während also noch vor wenigen Monaten solch eine Botschaft eine automatische zweiwöchige Quarantäne aller Spieler und Trainer verursachte, versuchen nun die Verantwortlichen "mit individuellen Lösungen" zu reagieren, wie es Kölns Geschäftsführer Sport Horst Heldt erklärt hat.