Aufgrund der Corona-Pandemie wurde in vielen europäischen Ligen die Saison für einige Wochen unterbrochen und anschließend fortgesetzt. Einige Verbände gingen allerdings auch einen anderen Weg und brachen die Saison vorzeitig ab. In Frankreich (Paris Saint-Germain), Schottland (Celtic Glasgow) und Belgien (FC Brügge) durfte sich nach dem vorzeitigen Ende der Tabellenerste über den Meistertitel freuen. In den Niederlanden hingegen wurde nach dem Abbruch der Spielzeit kein offizieller Meister gekürt.


Während in Italien und in der Schweiz der Kampf um die Meisterschaft noch nicht entschieden ist, stehen in vielen anderen Ligen, in denen der Spielbetrieb nach der Corona-Pause wieder aufgenommen wurde, die Titelgewinner bereits fest.


7. Superligaen (Dänemark)

Führte Midtjylland zum Meistertitel: Trainer Brian Priske

In Dänemark wurde die Saison Anfang Juni fortgesetzt. In der vergangenen Woche machte der FC Midtjylland die Meisterschaft dank eines 3:1-Heimerfolgs gegen den Titelverteidiger FC Kopenhagen vorzeitig perfekt. Für den letztjährigen Pokalsieger war es der dritte Meistertitel der Vereinsgeschichte.


6. Bundesliga (Österreich)

Zum 14. Mal Meister: RB Salzburg

Auch in Österreich wurde der Spielbetrieb Anfang Juni wieder aufgenommen. Serienmeister Red Bull Salzburg gelang erneut die Titelverteidigung. Die Roten Bullen profitierten allerdings auch davon, dass dem schärfsten Konkurrenten (Linzer ASK) wegen unerlaubtem Mannschaftstrainings während der Corona-Pause vier Punkte abgezogen wurden.


5. Premier Liga (Russland)

Hatten in dieser Saison viel Grund zum Jubeln: Malcom (l.) und Top-Torjäger Artem Dzyuba

In der Premier Liga (Spielbetrieb wurde Mitte Juni wieder aufgenommen) geht in der nächsten Woche der letzte Spieltag über die Bühne. Mit Zenit St. Petersburg steht der Meister allerdings längst fest. Der Titelverteidiger spielte eine starke Saison und hat seit Ende September kein einziges Ligaspiel verloren.


4. Liga NOS (Portugal)

Der FC Porto brachte in dieser Woche die Meisterschaft endgültig unter Dach und Fach

Der portugiesische Verband entschied sich dazu, die Saison Anfang Juni fortzusetzen. Der FC Porto und Benfica lieferten sich lange Zeit einen heißen Kampf um den Meistertitel, ehe der Hauptstadtklub sich Ende Juni zwei Niederlagen leistete und damit den Weg zu Portos 29. Meisterschaft ebnete. Zwei Spieltage vor Schluss machten die Dragoes den Titelgewinn endgültig perfekt.


3. LaLiga (Spanien)

Seit dem Restart der Saison nicht zu stoppen: Sergio Ramos & Co.

Mit einem 2:1-Heimerfolg gegen den FC Villarreal machte Real Madrid am Donnerstagabend die Meisterschaft perfekt. Für die Königlichen war es der 34. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Seit dem Restart der Saison Mitte Juni präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane in starker Verfassung und entschied seither alle zehn Ligaspiele für sich.


2. Premier League (England)

Machte sich an der Anfield Road unsterblich: Jürgen Klopp

Nach dem Champions-League-Triumph im vergangenen Jahr durften sich die Fans des FC Liverpool in dieser Saison, die Mitte Juni fortgesetzt wurde, über den ersten Meistertitel seit 30 Jahren freuen. Mit den Reds, die bereits seit dem 31. Spieltag als Meister feststehen, konnte in dieser Spielzeit keiner mithalten.


1. Bundesliga (Deutschland)

Die Bayern spielten eine bärenstarke Rückrunde

Die Bundesliga nahm während der Corona-Pandemie eine Vorreiterrolle ein und nahm als erste große Liga den Spielbetrieb (Mitte Mai) wieder auf. Der FC Bayern marschierte seit dem Restart unaufhaltsam dem achten Meistertitel in Folge entgegen, blieb in der Rückrunde ungeschlagen und ließ nur zwei Punkte liegen.