Nachdem die hessenschau am Montag vom bevorstehenden Transfer von Goncalo Paciěncia zu Schalke berichtete, könnte der Deal schon in dieser Woche über die Bühne gehen. Dabei handelt es sich um eine Leihe mit Kaufoption mit einem Gesamtvolumen von etwa 12,5 Millionen Euro.


Goncalo Paciěncia könnte die Sturmverstärkung für den FC Schalke 04 werden, die der Klub schon seit dem vergangenen Winter sucht. In Michael Gregoritsch fand man sie ebenso wenig wie im eigenen Kader, sodass Handlungsbedarf ausfindig gemacht wurde. Neben Vedad Ibisevic soll der Angreifer von Eintracht Frankfurt für mehr Offensivkraft sorgen.


Schon am Montagabend gab es, nach dem ersten kurzen Bericht der hessenschau, die Bestätigung von diversen Seiten, dass der Portugiese tatsächlich demnächst beim S04 aufschlagen könnte. Der Tenor: Die Verhandlungen laufen, Paciěncia könnte sich den Wechsel durchaus vorstellen, auch um seine Ersatzspieler-Rolle bei der SGE verlassen zu können, doch eine Einigung ist noch nicht getroffen worden.


Demnächst wohl für Schalke im Dienst: Goncalo Paciěncia

Paciencia-Leihe mit Kaufoption: Schalke kann bis zu 12,5 Millionen Euro zahlen


Wie bereits vermutet, wird es sich wohl um eine Leihe für eine Saison handeln, die in einer Kaufoption für den nächsten Sommer mündet. Das portugiesische Sport-Portal O Jogo berichtet zudem, dass es auf eine Leihgebühr von etwa 1,5 Millionen Euro hinauslaufen wird. Die Summe, durch die der 26-Jährige fest verpflichtet werden könnte, wird auf elf Millionen Euro beziffert. Eine Summe, die Schalke im nächsten Sommer vermutlich zahlen können wird. Neben weiteren, sehr wahrscheinlichen 18,5 Millionen Euro durch Weston McKennie dürfte es dann namhafte Abgänge geben.


Aus den Kreisen von Funke Media hieß es außerdem, Königsblau gehe davon aus, bis zum Bundesliga-Start am kommenden Freitag einen Neuzugang bestätigen zu können. Ob es sich dabei um Paciência handelt, ist jedoch offen. Sollte es tatsächlich so schnell gehen, wäre er zumindest theoretisch eine Option für die Partie gegen Bayern München - auch wenn ein direkter Einsatz, speziell aus der Startelf heraus, dann sehr unwahrscheinlich wäre.


Schlussendlich wird die Aussicht auf einen Bankplatz in Frankfurt dafür gesorgt haben, dass der Stürmer seinen Klub nach zwei Jahren (61 Spiele, 15 Tore, sieben Assists) in Richtung Revierklub verlassen würde. Dort trifft seine Absicht, regelmäßig zu spielen, auf Gehör. Gleichzeitig wird es beim S04 den einen oder anderen Abgang geben müssen, vor allem im Sturm selbst. Guido Burgstaller beispielsweise dürfte zu den Abschiedskandidaten gehören.