Mit Ach und Krach sicherte sich Borussia Dortmund gegen Zenit St. Petersburg die ersten Punkte der Champions-League-Saison. Viel Positives zogen die Fans wohl nicht aus der Leistung. RB Leipzig ging im Old Trafford mächtig unter - vor allem Joker Marcus Rashford besiegelte die derbe 0:5-Packung. Internationale Pressestimmen zu BVB - Zenit und Man United Leipzig:


Zumindest nahm der BVB etwas Zählbares aus dem Gruppenspiel gegen Zenit St. Petersburg mit. Die tiefstehenden Russen machten es den Schwarz-Gelben über weite Strecken enorm schwer. Die Spielweise der Borussia war für Sovsport dennoch verständlich.


"Nach der Niederlage gegen Lazio Rom am ersten Spieltag konnten sich die Dortmunder keinen Rückschlag leisten, daher entschied man sich eher sicher zu spielen." Nach hinten ließ Dortmund gegen die harmlose Offensive der Gäste immerhin nichts zu. "Die Petersburger hatten zu wenig schnelle Fußballer, die sich aus der Verteidigung in einen Gegenangriff stürzen könnten."


Elfmetergeschenk erlöst Dortmund


Nach und nach lief dem BVB im zweiten Durchgang die Zeit davon. Dann aber beschenkte der Gast den BVB mit einem vermeidbaren Elfmeter. "Favre wartete darauf, dass die Passivität von Zenit zu einem wirklich groben Fehler führt." Wie Sportekspress im Nachhinein attestierte, reicht es für Zenit so nicht für das Weiterkommen. "Sie sind im Vergleich zu ihren Rivalen nicht konkurrenzfähig."


Der BVB fand erst spät eine Lücke

Doch auch dem BVB wurde eine gewisse Müdigkeit zugesprochen. Mit den Beinen und im Kopf seien sie nicht immer präsent gewesen. Aus den Niederlanden kam dafür die klare Erkenntnis, dass Dortmund vor allem nach den Ergebnissen der Konkurrenz wieder da ist. "Mit dem Sieg ist Dortmund in jedem Fall zurück im Rennen um den Gruppensieg."


Dem zweiten deutschen Klub erging es am Mittwoch nicht so gut. RB Leipzig musste sich bei Manchester United krachend mit 0:5 geschlagen geben. Unter dem Strich hatten die Leipziger gegen die starken Red Devils kaum eine Chance. Vor allem Marcus Rashford machte sämtliche Hoffnungen zunichte.


Rashford wird erneut gefeiert


"Die zweite Hälfte war die bisher Beeindruckendste unter Trainer Ole Gunnar Solskjær. Es war eine weitere große Woche für Rashford, dominiert von seiner Spielweise. Auch als Joker hatte er genug Zeit, seinen ersten Champions-League-Dreierpack zu erzielen", so der Telegraph.


In knapp 20 Minuten war Rashford für die Defensive der Leipziger nicht zu halten

Als der Bundesligist bereits zurücklag, beseitigte der Engländer mit dem Hattrick in 18 Minuten alle Restzweifel. "Einmal mehr macht er die Schlagzeilen und das ist wahnsinnig verdient." Für die überforderten Leipziger gab es eher Mitleid. Goal fasste den entscheidenden Faktor gut zusammen. "Rashford hat Leipzigs Verteidigung aussehen lassen wie Schuljungen."


Kritik richtete sich dennoch vor allem gegen Youngster Dayot Upamecano. "Es war keine gute Nacht für den so geschätzten Dayot Upamecano. Er versuchte zu viel und verschuldete so zwei Treffer von Rashford." Die Dailymail schlägt in eine ähnliche Kerbe und schätzt United nachträglich als zu übermächtig ein. "Leipzig ist ein gutes Team, aber sie wurden als sehr gewöhnlich dargestellt."