Der 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga war nicht unbedingt von Spektakel geprägt. Dennoch konnten einige Stars herausstechen, die für ihre Mannschaft vor allem wichtige Punkte sicherten. 90min stellt die Topelf des 4. Spieltags vor.


Fun Fact: Erst zum achten Mal in der Geschichte der Bundesliga, hatte ein kompletter Spieltag keinen einzigen Heimsieger! Lediglich Freiburg, Gladbach, Köln und Schalke konnten zumindest einen Zähler in der eigenen Arena behalten.



1. Manuel Neuer - Bayern München

Vor der Pause rettete Neuer gegen Klos

Nur vier Keeper blieben an diesem Wochenende überhaupt ohne Gegentor. Mit vielen Rettungstaten und spektakulären Aktionen trat keiner von ihnen auf. Da war die Leistung von Manuel Neuer schon auffälliger, der zwar einen Gegentreffer hinnehmen musste, ansonsten aber immer sicher auf seinem Posten stand. So wie im direkten Duell gegen Bielefelds Torjäger Fabian Klos. Auch wegen ihm blieb der Sieg über die Arminia letztendlich ungefährdet.


2. Thomas Delaney - Borussia Dortmund

Delaney hatte gegen Hoffenheim keine Probleme

Wer hätte gedacht, dass Thomas Delaney den BVB sogar als Innenverteidiger verstärken kann? Gegen die TSG Hoffenheim zeigte er sich als Einwechselspieler sofort hellwach und sortierte sich bestens in die Dreierkette ein. Präsent, aufmerksam und abgeklärt stand er die folgenden 70 Minuten so sicher, als hätte er schon Jahre auf dieser Position gespielt.


3. Marc-Oliver Kempf - VfB Stuttgart

Kempf köpfte früh zur Führung ein

Mit einem Tor und seiner blitzsauberen Defensivleistung verdiente sich Marc-Oliver Kempf seinen Platz in der Topelf. Sonderlich auffällig war sein Spiel nicht, doch die Sicherheit die er ausstrahlte, verhalf seinem VfB zur ersten weißen Weste. Kempf war Sinnbild eines erstaunlich reifen Auftritts des Aufsteigers.


4. Marvin Friedrich - Union Berlin

Friedrich war vorne wie hinten auf dem Posten

Mit Marvin Friedrich zeigte sich ein weiterer Abräumer torgefährlich. Für Union sorgte der Defensivmann mal wieder für den Unterschied. Hinten wirkte er hellwach und räumte einiges an Gefahr auf. Vorne markierte er per Kopfball die zwischenzeitliche Führung. Zum Sieg auf Schalke reichte es trotzdem nicht.


5. Lars Bender - Bayer 04 Leverkusen

Lars Bender war gegen Mainz ein echter Ruhepol

Lars Bender musste sich nicht auf die Anzeigetafel bringen, um einen perfekten Nachmittag abzurunden. Beim mauen Sieg seiner Werkself über Mainz bestach er mit über 12 gelaufenen Kilometern und ganzen 127 Ballkontakten. Die große Konstante im Spiel der Leverkusener ließ auch defensiv kaum etwas zu.


6. Gonzalo Castro - VfB Stuttgart

Vor seinem Tor holte sich Castro selbst den Ball

Auch der zweite Stuttgarter Torschütze reiht sich in die Elf ein. Gonzalo Castro war Stratege und Strippenzieher im Mittelfeld des VfB und schlug auch vorne eiskalt zu. Nach seiner eigenen Balleroberung und etwas Glück machte er gegen die Hertha den Sack zu.


7. Thomas Müller - Bayern München

Müller durfte wieder jubeln

Natürlich darf auch Thomas Müller nicht in der Elf der Woche fehlen. Der Offensivgeist der Bayern zeigte sich vor dem Tor zwei Mal eiskalt und legte einen weiteren Treffer hervorragend auf. Die Form seines Lebens hält also auch weiterhin an, was es ihm beim FCB nur umso leichter macht.


8. Angeliño - RB Leipzig

Angeliño war gegen die Augsburger ein stetiger Antreiber

Angeliño entwickelt sich mehr und mehr zum Kopfballungeheuer. Erneut schlug der kleine Außenverteidiger zu und löste für seine Leipziger damit den Knoten. Auch defensiv ließ der Spanier auf seiner linken Seite kaum etwas zu.


9. Marco Reus - Borussia Dortmund

Reus erzielte seinen ersten Ligatreffer seit dem Februar

Allzu viele Matchwinner gab es an diesem Spieltag nicht. Nur Marco Reus konnte seinem BVB als später Joker mit einem wichtigen Treffer die drei Punkte retten. Mit seiner Hereinnahme gewann das Offensivspiel der Gäste an Fahrt. Nur zwölf Minuten nach seiner Einwechslung vollendete er die Vorarbeit von Erling Haaland gewohnt sicher.


10. Robert Lewandowski - Bayern München

Lewandowski stand zwei Mal richtig

Neben Müller war es Robert Lewandowski, der beim torreichsten Spiel des Wochenendes auftrumpfte. Auch dem Polen gelang ein Doppelpack, welchen er mit einer weiteren Vorlage abrundete. Ein gelungener Tag für den Torjäger vom Dienst, der sich bis auf eine Aktion enorm treffsicher zeigte.


11. Dani Olmo - RB Leipzig

Olmo hatte viele wegweisende Ideen

Neben den Bayern erzielten nur zwei weitere Teams mehr als einen Treffer. Dazu gehört RB Leipzig, die dem FC Augsburg mit 2:0 nicht viele Chancen ließen. Herausstechen konnte sicherlich Dani Olmo, der das Offensivspiel maßgeblich belebte und beide Treffer der Bullen mit viel Übersicht vorlegte.


Die Topelf des 4. Spieltags im Überblick:


Die 90min-Topelf des 4. Bundesliga-Spieltags im Überblick


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