Der BVB gilt als Powerhouse Europas für junge Talente, die in Dortmund und der Bundesliga den Schritt zur internationalen Klasse gehen wollen. Blickt man auf die teuersten Transfers der schwarz-gelben Historie, sind aber auch einige etabliertere Spieler dabei. Längst nicht jeder Neuzugang schlug wie gewünscht ein.


Die 50 teuersten Transfers der BVB-Geschichte:


50. Julian Schieber (€ 5,5 Mio.)

Julian Schieber war beim BVB nicht so erfolgreich

Den Anfang dieser Liste macht Julian Schieber, der im Sommer 2012 für 5,5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart losgeeist wurde.

Seine Zeit beim BVB war alles andere als erfolgreich: In zwei Jahren kam der Mittelstürmer insgesamt auf sechs Pflichtspieltore - danach zog es ihn zu Hertha BSC.


49. Fredi Bobic (€ 5,75 Mio.)

Fredi Bobic ging für den BVB auf Torejagd

Der heutige Sportchef der Frankfurter Eintracht kam 1999 - ebenfalls vom VfB Stuttgart - für 5,75 Millionen Euro zur Borussia. Für damalige Verhältnisse eine durchaus stolze Ablöse.

Zweieinhalb Jahre ging Bobic für den BVB auf Torejagd, dabei gelangen ihm in 80 Einsätzen immerhin 23 Buden.


48. Victor Ikpeba (€ 6 Mio.)

Victor Ikpeba im Nationaltrikot

Der nächste in der Liste ist schon wieder ein Stürmer - Ikpeba kam zeitgleich mit Bobic im Sommer 1999 beim BVB an und kostete sogar sechs Millionen Euro.

Zwei Jahre und vier Tore später verließ den Nigerianer die Borussen dann schon wieder.


47. Evanilson (€ 6,5 Mio.)

Evanilson war ein richtig starker Rechtsverteidiger

Im Sommer 1999 war der BVB ordentlich im Shoppingfieber, denn auch Evanilson wurde dort verpflichtet. Für 6,5 Millionen Euro kam er aus Brasilien in den Ruhrpott.

Zwei Jahre später wurde der Rechtsverteidiger an Parma verkauft - er sollte jedoch schon bald zurückkehren... Dazu später mehr.


46. Christian Wörns (€ 6,75 Mio.)

Christian Wörns war ein knallharter Verteidiger

Was war denn im Sommer 1999 los? Neben den drei aufgezählten Spielern wurde auch Christian Wörns zu diesem Zeitpunkt verpflichtet - 6,75 Millionen Euro flossen nach Paris SG.

Doch diese Investition hat sich voll ausgezahlt, denn Wörns war jahrelanger Fixpunkt in der BVB-Abwehr. 2008 beendete er im schwarz-gelben Dress seine Karriere.


45. Jeremy Toljan (€ 7 Mio.)

Jeremy Toljan wurde beim BVB nicht glücklich

Als aufstrebender und vielversprechender Youngster wurde Toljan im Sommer 2017 für sieben Millionen Euro von der TSG Hoffenheim verpflichtet.

In Dortmund konnte sich der Außenverteidiger jedoch nie durchsetzen und wurde schnell wieder abgegeben. Von diesem Transfer hatten sich alle Seiten deutlich mehr versprochen.


44. Nuri Sahin (€ 7 Mio.)

Nuri Sahin beim Torjubel

Erst hui, dann pfui! Als Eigengewächs schaffte Sahin beim BVB den Durchbruch zum Profi und verzückte die Bundesliga - dann wollte er sich in der großen, weiten Welt versuchen.

Nach unglücklichen Stationen beim FC Liverpool und Real Madrid kehrte der Mittelfeldspieler wieder zu seiner alten Liebe zurück, allerdings hatte Sahin viel von seinem Glanz verloren. Sieben Millionen Euro legte der BVB für Sahin auf den Tisch - eine Rückkehr, die sich nicht wirklich gelohnt hat.


43. Ewerthon (€ 7,1 Mio.)

Ewerthon schoss den BVB zum Meistertitel

Im Sommer 2001 verpflichtete der BVB einen 20-jährigen, unbekannten Brasilianer - doch sein Name wird den Anhängern für alle Zeiten in Erinnerung bleiben.

In seiner ersten Saison schoss Ewerthon den BVB am letzten Spieltag zum Meistertitel, damit hat er sich unsterblich gemacht. Eine ganz große Erfolgsgeschichte wurde seine Karriere in Dortmund anschließend aber nicht: Schon 2005 zog es ihn zu Real Saragossa.


42. Sunday Oliseh (€ 7,5 Mio.)

Sunday Oliseh im BVB-Dress

Im Jahr 2000 war der BVB bereit, 7,5 Millionen Euro an Juventus für Sunday Oliseh zu überweisen.

Ein ehrlicher Arbeiter im defensiven Mittelfeld, der aber leider nur 39 Spiele für die Borussia bestritt.


41. Jadon Sancho (€ 7,8 Mio.)

Jadon Sancho jubelt für Schwarz-Gelb

Es ist wohl DER Transfer des BVB schlechthin. Für weniger als acht Millionen Euro wurde Jadon Sancho im Sommer 2017 von ManCity losgeeist - seine weitere Karriere (obwohl sie noch so jung ist) bedarf keiner Erklärung.

Wenn Sancho die Dortmunder eines Tages verlässt, dann nur für sehr, sehr, sehr viel Geld. Ein absoluter Transfercoup!


40. Marc Bartra (€ 8 Mio.)

Marc Bartra war einer der Lieblinge der Fans

Beim FC Barcelona war Marc Bartra verzichtbar geworden, also entschloss er sich im Sommer 2016, zum BVB zu wechseln. In Dortmund zeigte der Verteidiger auch größtenteils gute Leistungen - und dennoch wird er an seine Zeit beim BVB nicht im Guten zurückdenken.

Denn bekanntlich wurde Bartra bei dem Anschlag auf den Mannschaftsbus (glücklicherweise nur leicht - zumindest körperlich) verletzt. Danach wollte er einen Schlussstrich ziehen und nach Spanien zurückkehren.


39. Shinji Kagawa (€ 8 Mio.)

Shinji Kagawa war beim BVB absoluter Publikumsliebling

Ähnlich wie Sahin wollte sich auch Shinji Kagawa nach einer tollen Zeit in Dortmund bei einem größeren Verein versuchen - doch wie schon beim Türken, klappte es auch beim Japaner nicht so wirklich.

Seine Station bei United war - gelinde gesagt - unglücklich, so dass er nach zwei Jahren auf der Insel schnell in den Pott zurückkehrte. Acht Millionen Euro ließ sich der BVB die Rückkehr kosten. An seine Topform kam der Spielmacher aber nicht mehr ran.


38. Torsten Frings (€ 8,5 Mio.)

Torsten Frings war ein klasse Mittelfeldspieler

Bei Werder Bremen reifte Frings zum gestandenen Mittelfeldspieler heran - der BVB schnappte 2002 zu und lotste den 'Lutscher' für 8,5 Millionen Euro nach Dortmund.

Dort wusste Frings auch sehr zu gefallen. Nur zwei Jahre später rief der FC Bayern und schnappte sich den Nationalspieler für 9,25 Millionen Euro.


37. Alexander Isak (€ 8,6 Mio.)

Beim BVB erhielt Isak nur wenig Chancen

Als 'neuer Ibrahimovic' wurde Alexander Isak bei seiner Verpflichtung im Winter 2017 gesehen - doch außer der Nationalität und Körpergröße hatte Isak relativ wenig mit dem Starstürmer zu tun.

In Dortmund erhielt Isak nahezu keine Chance, konnte demnach auch nicht auf sich aufmerksam machen. Nach einer Leihe in die Niederlande wurde er im Sommer 2019 daher wieder verkauft.


36. Adrian Ramos (€ 9,7 Mio.)

Adrian Ramos im BVB-Dress

Als Adrian Ramos 2014 zum BVB kam, hatte er gerade den Höhepunkt seiner Karriere erreicht. Doch an seine grandiose Form aus Hertha-Zeiten konnte der Kolumbianer in Westfalen nicht mehr ganz anknüpfen.

19 Treffer in 79 Einsätzen konnte Ramos letztlich im schwarz-gelben Dress erzielen.


35. Emre Mor (€ 9,75 Mio.)

Emre Mor war ein großer Flop beim BVB

"Türkischer Messi", "Jahrhunderttalent" - Emre Mor wurde in jungen Jahren die ganz große Karriere vorhergesagt. Daher legte der BVB mal fix fast zehn Millionen Euro auf den Tisch, um den Offensivspieler aus Dänemark zu verpflichten.

Doch in Dortmund sollte man schnell merken, dass Mor höchstens die Arroganz eines Weltstars hatte. Sein sportlicher Wert tendierte gegen Null. Ein absoluter Fehlgriff.


34. Sokratis (€ 9,9 Mio.)

Sokratis guckte meistens grimmig

Eigentlich war Sokratis Papastathopoulos schon auf dem Weg zu Bayer Leverkusen, ehe der BVB dazwischen grätschte und den Griechen für 9,9 Millionen Euro unter Vertrag nahm.

Insgesamt ein sehr guter Griff der Dortmunder, denn Sokratis war jahrelang ein Fixpunkt in der Hintermannschaft. Als seine beste Zeit vorüber war, konnte man ihn sogar mit sattem Gewinn (für 16 Millionen Euro) an den FC Arsenal verkaufen. Ein rundum gelungenes Geschäft.


33. Matthias Ginter (€ 10 Mio.)

Ginter und der BVB - irgendwie hat es nicht gefunkt

Weniger gelungen war das Geschäft bei Matthias Ginter, für den der BVB 2014 immerhin zehn Millionen Euro nach Freiburg überwies. Doch trotz aller sportlichen Klasse, die Ginter zweifelsfrei besaß und besitzt, kam er in Dortmund nie richtig an - vielleicht war es auch seinem jungen Alter geschuldet.

Nach drei Jahren wurde der Verteidiger an die Gladbacher Borussia verkauft, wo er endlich sein ganzes Potential entfalten sollte.


32. Jan Koller (€ 10,5 Mio.)

Jan Koller beim Torjubel

Der tschechische Zwei-Meter-Hüne ging fünf Jahre lang für den BVB auf Torejagd - stolze 110 Torbeteiligungen gelangen Koller in 184 Einsätzen. So eine Quote kann längst nicht jeder aufweisen!


31. Gonzalo Castro (€ 11 Mio.)

Gonzalo Castro jubelt über seinen Treffer

Als etablierter Bundesligaspieler wechselte Castro 2015 von Bayer Leverkusen in den Ruhrpott. Doch beim BVB schaffte der Mittelfeldspieler nie den Sprung zum Leistungsträger und blieb Mitläufer. 2018 ging es dann für fünf Millionen Euro zum VfB Stuttgart.


30. Sebastian Rode (€ 12 Mio.)

Sebastian Rode war häufig verletzt

Beim FC Bayern hatte sich Rode nicht durchsetzen können und wechselte daher 2016 zum BVB. Seine Zeit in Dortmund war jedoch vor allem von Verletzungen geprägt, weshalb er mehr Zeit auf der Tribüne als auf dem Platz verbrachte.


29. Kevin Kampl (€ 12 Mio.)

Kevin Kampl konnte sich nicht durchsetzen in Dortmund

Im Winter 2015 kam Kampl von RB Salzburg zum BVB - im Sommer 2015 war er dann auch schon wieder weg. Nur eine Halbserie hielt es den Mittelfeldspieler in Dortmund. Über Leverkusen fand Kampl anschließend den Weg zu RB Leipzig, wo er heute Leistungsträger ist.


28. Raphael Guerreiro (€ 12 Mio.)

Raphael Guerreiro - der portugiesische Zauberfuß

Ein absolutes Schnäppchen war Raphael Guerreiro, der im Sommer 2016 für gerade mal zwölf Millionen Euro vom FC Lorient verpflichtet wurde.

Beim BVB hat sich der Portugiese längst zur Stammkraft entwickelt und überzeugt mit ganz großer Finesse in seinem Spiel. Da schaut man auch gerne über die gelegentlichen Probleme in der Rückwärtsbewegung hinweg.


27. Mahmoud Dahoud (€ 12 Mio.)

Mo Dahoud kommt beim BVB nicht zum Durchbruch

Im Sommer 2017 kam Mo Dahoud mit großen Hoffnungen aus Gladbach. Zwölf Millionen Euro legte der BVB für den talentierten Mittelfeldspieler auf den Tisch. Doch Talent allein ist nicht alles - das zeigte Dahoud "eindrucksvoll". Denn mehr als einige gute Ansätze bekam er in Schwarz-Gelb nie auf den Platz. Statt legitimer Nachfolger von Sahin und Gündogan zu werden, ist Dahoud anno 2020 mehr denn je Dauer-Reservist.


26. Ömer Toprak (€ 12 Mio.)

Ömer Toprak entpuppte sich als Fehlgriff

Die Dortmunder Borussia bewies bei Ömer Toprak kein wirklich glücklicheres Händchen als bei Dahoud. Auch der Innenverteidiger kam 2017 für zwölf Millionen Euro. Anders als in Leverkusen reichte es aber beim BVB nicht zum Abwehrchef. Toprak spielt mittlerweile fest bei Werder Bremen.


25. Pierre-Emerick Aubameyang (€ 13 Mio.)

Aubameyang erzielte für Dortmund viele Tore

Ganz anders verlief die Karriere von Aubameyang in Schwarz-Gelb. Der pfeilschnelle Gabuner rückte schnell von der Außenposition ins Sturmzentrum, wo er fortan für Tore am Fließband sorgte. Im Wettschießen mit Robert Lewandowski reichte es 2017 sogar für die Torjägerkanone in der Bundesliga (31 Treffer). Einzig sein Abgang im Januar 2018 zu Arsenal bleibt als dunkler Fleck seiner BVB-Zeit. Immerhin kassierte die Borussia eine satte Ablöse in Höhe von knapp 64 Millionen Euro.


24. Tomas Rosicky (€ 14,5 Mio.)

Tomas Rosicky wurde beim BVB zum Star

Das 'Schnitzel' steht als einer der genialsten Spielmacher der BVB-Historie in den Büchern. Rosicky kam zur Jahrtausendwende mit zarten 20 Jahren aus seiner Heimat Tschechien und leitete eine erfolgreiche BVB-Ära ein, an deren Gipfel 2002 die Deutsche Meisterschaft stand.

2006 folgte der Schritt zu den Gunners in die Premier League. Zehn Millionen Euro Ablöse kassierte der BVB damals.


23. Evanilson (€ 15 Mio.)

Evanilson

1999 kam Evanilson aus der Heimat zum BVB. Der Brasilianer erlebte in Dortmund die beste Zeit seiner Karriere und war hinten rechts gesetzt - so auch im Meisterteam 2001/02. Allerdings ging der Rechtsverteidiger den Umweg über den AC Parma zu dem er 2001 für 15 Millionen Euro verkauft wurde. Schnell kam Evanilson zurück, war zunächst zwei Jahre ausgeliehen, ehe er 2003 für dieselbe Summe zurückgekauft wurde.

2005 zog es ihn wieder nach Brasilien, ehe er 2006 ein halbes Jahr beim 1. FC Köln sein Bundesliga-Comeback gab.


22. Ousmane Dembélé (€ 15 Mio.)

Ousmane Dembélé sorgte beim Abgang für mächtig Ärger

Über Dembouz wurde eigentlich schon alles geschrieben. Der Franzose war ein echter Glücksgriff, als er 2016 aus Rennes zum BVB kam. Schon in seiner Debüt-Saison explodierte Ousmane Dembélé förmlich - ehe sein unsäglicher Streik folgte, der ihn für eine Rekordsumme zum FC Barcelona brachte.


21. Leonardo Balerdi (€ 15,5 Mio.)

Balerdi erhielt unter Favre keine Chance

Kein Glücksgriff war Leonardo Balerdi. Der argentinische Abwehrspieler brachte in Dortmund kein Bein auf die Erde. Es folgte der (vorläufige) Schlussstrich in diesem Sommer: Balerdi wurde nach Marseille verliehen, OM besitzt eine Kaufoption für den 21-Jährigen.


20. Marco Reus (€ 17,1 Mio.)

Marco Reus ist schon jetzt eine BVB-Legende

Marco Reus ist ein Dortmunder durch und durch. In der Jugend wurde der heutige BVB-Kapitän aber weggeschickt von seinem Herzensklub. Über Ahlen und Gladbach fand Reus aber wieder zurück. 17,1 Millionen Euro kostete Dortmund die Fehlentscheidung, Reus damals ziehen zu lassen.


19. Ciro Immobile (€ 18,5 Mio.)

Ciro Immobile traf beim BVB kein Scheunentor

In der Riege der erfolgreichen BVB-Torjäger wird Ciro Immobile nicht aufgenommen werden. Der Italiener sollte Lewandoski beerben, kam in Deutschland aber nicht zurecht. Anders als in seiner Heimat, wo er für Lazio wieder alles kurz und klein schießt.

Immerhin hielt der BVB den Verlust in Grenzen: Immobile kam für 18,5 Millionen Euro vom FC Turin und wurde später an den FC Sevilla abgegeben. Nach zunächst drei Millionen Euro Leihgebühr erhielt Dortmund noch eine feste Ablöse von elf Millionen Euro.


18. Thomas Delaney (€ 20 Mio.)

Thomas Delaney durfte beim Testspiel sogar die Binde tragen

So rechts einordnen mag man Thomas Delaney beim BVB noch nicht. Aus Bremen wurde der Däne als Mentalitäts- und Box-to-Box-Spieler verpflichtet. Nach einem über weite Strecken gutem Debüt-Jahr, fiel er letzte Saison häufig aus. Auf Delaney wartet eine wegweisende Spielzeit.


17. Maximilian Philipp (€ 20 Mio.)

Philipp wurde beim BVB nicht glücklich

Teils ordentliche Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Maximilian Philipp beim BVB nicht wirklich zünden konnte. Der Offensivspieler kam 2017 vom SC Freiburg - so ganz die Klasse für den BVB schien er aber nicht zu haben. Für Philipp ging's 2019 weiter nach Russland. Immerhin: Der BVB kassierte die investierte Ablöse von Dinamo Moskau.


16. Axel Witsel (€ 20 Mio.)

Leistungsträger und Fanliebling in Dortmund

Ein Glücksfall für Favre und den BVB war Axel Witsel. Das belgische Mittelfeld-Metronom wagte erstmals den Schritt in eine europäische Topliga und überzeugte auf Anhieb als Hirn der Mannschaft. Seine zweite Saison verlief dagegen deutlich durchwachsener - will der BVB ganz oben angreifen, braucht es einen Witsel in Topform.


15. Erling Haaland (€ 20 Mio.)

Erling Haaland - eine eiskalte Tormaschine

Was soll man über Erling Haaland sagen? Der Norweger ist ein riesengroßes Versprechen, das er jetzt schon einlöst. Und zwar in Form von Toren, Toren, Toren - und einer großen Mentalität.

Mit Haaland wird der BVB noch viel Freude haben. Sehr wahrscheinlich lässt der Torjäger in der Zukunft die BVB-Kassen klingeln.


14. Paco Alcacer (€ 21 Mio.)

Alcacer wurde beim BVB zum 'Doppel-Paco'

Paco Alcacer wurde im Sommer 2018 für zwei Millionen Euro Gebühr aus Barcelona ausgeliehen. Beim BVB schlug der Spanier sofort ein und beeindruckte mit einer wahnwitzigen Torquote. Die Borussia zog die Kaufoption für 21 Millionen Euro schnell - und 'Doppelpaco' verabschiedete sich immer öfter in den Krankenstand. Als dann Haaland kam, war Alcacers kurze und intensive BVB-Zeit beendet.


13. Manuel Akanji (€ 21,5 Mio.)

Manuel Akanji ist nicht unumstritten bei den BVB-Fans

Manuel Akanji kam 2017 mit großen Hoffnungen aus Basel. Der Schweizer sollte die Zukunft der BVB-Defensive werden. Und Akanji überzeugte zu Beginn seiner Zeit in Dortmund, sein großes Talent war von Beginn an zu sehen. Viele Fehler und Konzentrationsschwächen kosteten ihn aber eine Menge Kredit. 2020/21 muss Akanji zeigen, dass er seine Fähigkeiten konstant auf den Platz bringt.


12. Mario Götze (€ 22 Mio.)

Mario Götze - im zweiten Anlauf liefs nicht mehr

2016 gab es die Rückkehr des verlorenen Sohnes. Götze, beim BVB zum Top-Star gereift, konnte sich in München nie so recht durchsetzen. Das Problem: Auch beim BVB verlief seine Karriere nicht mehr wie gewünscht. Es folgte die Trennung in diesem Sommer - Götzes Vertrag wurde nicht mehr verlängert.


11. Andriy Yarmolenko (€ 25 Mio.)

Andriy Yarmolenko zündete nicht

Der Ukrainer war irgendwie ein untypischer BVB-Transfer und sollte 2017 eine Soforthilfe für die Offensive darstellen. Gelungen ist das Yarmolenko nicht wirklich - es folgte die schnelle Trennung nach einer Saison. Der heute 30-Jährige wurde für 20 Millionen Euro zu West Ham abgeschoben.


10. Emre Can (€ 25 Mio.)

Can ist einer der Führungsspieler beim BVB

Stichwort Mentalität: Die soll Emre Can ins Team bringen. Von Juve zunächst ausgeliehen und kurz darauf fest verpflichtet, hatte Can ein vielversprechendes erstes Halbjahr in Schwarz-Gelb. Vor der neuen Saison scheint Favre mit ihm als Innenverteidiger zu planen. Can droht zum Saisonstart die Bank.


9. Julian Brandt (€ 25 Mio.)

Brandt beim Torjubel

Brandt war Teil der gefeierten BVB-Neuzugänge im Sommer 2019. Der Nationalspieler sollte in Dortmund den nächsten Schritt gehen. Aktuell sind es aber sehr kleine, die Brandt nehmen kann - eine feste Position scheint Favre weiterhin für den Hochveranlagten zu suchen.


8. Marcio Amoroso (€ 25,5 Mio.)

Marcio Amoroso war ein Volltreffer

In Zeiten, als die Ablösesummen so langsam explodierten, war Marcio Amoroso in der Bundesliga noch eine große Ausnahme. 2001 kam der Brasilianer vom AC Parma und löste sein Versprechen direkt ein. Mit 18 Saisontreffern knipste er den BVB 2002 zur Meisterschaft. Danach wurde es immer weniger - 2004 trennten sich die Wege bereits im April.


7. Nico Schulz (€ 25,5 Mio.)

Nico Schulz ist beim BVB nur Bankdrücker

Teil II der gefeierten BVB-Neuzugänge 2019: Nico Schulz kam aus Hoffenheim, wo er unter Julian Nagelsmann zum Nationalspieler reifte. Ganz anders verlief seine Zeit in Dortmund bisher: Schulz hat eine enttäuschende Saison hinter sich und kommt an Raphael Guerreiro nicht vorbei.


6. Thorgan Hazard (€ 25,5 Mio.)

Thorgan Hazard zählt zu Favres Lieblingen

Und auch Teil III des BVB-Transfersommers 2019 ist in der Liste. Favre bekam Wunschspieler Thorgan Hazard aus Gladbach, der in seiner ersten Spielzeit zum erweiterten Stammpersonal gehörte und auch 2020/21 gute Chancen auf regelmäßige Spielzeit hat.

Trotz ansprechender Statistiken erhofft man sich in Dortmund aber ein wenig mehr vom Belgier, der zu häufig im Spiel abtaucht.


5. Jude Bellingham (€ 26,5 Mio.)

Dortmunds neues Wunderkind

Großer Wirbel sorgte die Verpflichtung von Mega-Talent Jude Bellingham in diesem Sommer. Der 17-Jährige war in ganz Europa heiß begehrt - der BVB erhielt schließlich den Zuschlag. Dass Bellingham ein Glücksgriff sein könnte, deutete der Teenager bereits an.


4. Henrikh Mkhitaryan (€ 27,5 Mio.)

Henrikh Mkhitaryan zauberte beim BVB

Die Zeit von Henrikh Mkhitaryan in Dortmund ist nicht ganz so einfach einzuschätzen. Der Armenier ist ein begnadeter Kicker und zeigte das auch häufig in Schwarz-Gelb. Doch als er so richtig Fahrt aufnahm, lockte Manchester United und seine Zeit in Dortmund endete nach drei Jahren. 42 Millionen Euro kassierte der BVB 2016 von den Red Devils.


3. Abdou Diallo (€ 28 Mio.)

Abdou Diallo verließ den BVB schnell wieder

Diallo kam im Sommer 2018 als einer der talentiertesten Innenverteidiger der Bundesliga aus Mainz. Zwar durfte der Linksfuß auch beim BVB regelmäßig ran, so ganz überzeugt war man vom Franzosen aber nicht. Als PSG anfragte, war man schnell bereit, Diallo abzugeben. Versüßt wurde das mit einem Transferplus von vier Millionen Euro.


2. André Schürrle (€ 30 Mio.)

André Schürrle und der BVB - ein Missverständnis

Mittlerweile hat André Schürrle seine Karriere beendet. Der WM-Final-Siegtor-Vorlagengeber von 2014 ließ in seiner Laufbahn die Ablöse-Kassen klingeln. So auch 2016 als Thomas Tuchel seinen Musterschüler aus Wolfsburg ins Westfalenstadion lockte. Verletzungen und wenig Konstanz sorgten dafür, dass Schürrle ausgemustert und nach Russland verliehen wurde.


1. Mats Hummels (€ 30,5 Mio.)

Hummels - der Leader beim BVB

An der Spitze steht ein Rückkehrer. Wie Götze fand auch Hummels den Weg zurück aus München nach Dortmund. Er sollte die BVB-Defensive stabilisieren und anführen, was dem Weltmeister von 2014 in der abgelaufenen Saison auch gut gelang.

Auch wenn Favre skeptisch gewesen sein soll - die Rückholaktion von Hummels war eine gute Idee.