Die Bundesliga-Saison 2020/21 sollte ursprünglich am 21. August beginnen. Mitte Juni machten allerdings bereits Berichte die Runde, wonach der Starttermin in den September verschoben werden soll. DFL-Boss Christian Seifert ließ nun verlauten, dass für den Start der kommenden Spielzeit zwei Termine zur Auswahl stehen.


Am 11. oder 18. September soll der Ball im deutschen Fußball-Oberhaus wieder rollen. Im Welt-Interview erklärte Seifert, dass eine finale Entscheidung noch nicht gefallen sei und man sich "noch in Gesprächen mit dem DFB" befinde, da aktuell noch offen ist, wann die erste Runde des DFB-Pokals ausgetragen wird. "Aber es ist sicherlich so, dass einer der beiden Termine für den ersten Spieltag vorgesehen ist", sagte der 51-Jährige.


Offen ist aktuell noch, ob die Europapokal-Teilnehmer erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Saison einsteigen werden. Seifert wollte dieses Szenario nicht grundsätzlich ausschließen. Der FC Bayern München und RB Leipzig sowie Bayer 04 Leverkusen, der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt nehmen im August an den Finalturnieren der Champions (Portugal) bzw. der Europa League (Deutschland) teil.


DFL sucht "gangbaren Weg für alle"


"In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Klubs", so Seifert. Die DFL suche nach einem "gangbaren Weg für alle, das schließt die Spieler mit ein", führte der Geschäftsführer weiter aus. "Das kann in außergewöhnlichen Zeiten auch zu ausnahmsweise ungewöhnlichen Entscheidungen führen."


Leere Zuschauerränge soll es in der neuen Saison nicht mehr geben

Bei der DFL hat man sich zudem das Ziel gesteckt, dass zum Saisonstart wieder Fans in die Stadien dürfen. Da in Deutschland Großveranstaltungen ohne Hygienekonzept bis zum 31. Oktober verboten sind, liege es im Aufgabenbereich der DFL, "einen Rahmen zu entwickeln, wie ein übergeordnetes Hygienekonzept aussehen kann", gab der 51-Jährige zu Protokoll. "Es kann keine Lösung von der Stange geben, auch weil ein Stadion in einer Region mit mehr oder weniger Neu-Infektionen und Maskenpflicht liegen kann - und ein anderes nicht." Daher gelte es für die einzelnen Klubs, auch die Gegebenheiten vor Ort zu berücksichtigen.