Der 1. FC Köln will in diesem Sommer unbedingt Mark Uth zurückholen, dies haben Markus Gisdol und Horst Heldt zuletzt deutlich verlautbart. Genauso deutlich erteilt aber nun Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider dem FC eine Absage.


Uth hinterließ im Verlaufe seiner Rückrunden-Leihe in Köln einen guten Eindruck, die im Deal integrierte Kaufoption konnte der Verein jedoch aus finanziellen Gründen nicht ziehen, weshalb man sich einen nachverhandelten Transfer für einen niedrigeren Betrag erhoffte. Schneider hat jedoch das Thema abgehakt.


"Ich finde, dass man es auch mal akzeptieren muss, dass es da keine Möglichkeit mehr geben wird", sagte der Schalker Kaderplaner laut dem kicker im Rahmen einer Medienrunde am Samstag. Zudem fand Schneider zu den öffentlichen Aussagen der Köln-Verantwortliche über Uth deutliche Worte: "Es gibt einen Ehrenkodex, dass man nicht über Spieler anderer Vereine spricht. Das gehört sich nicht."


Wie geht es also nun weiter? Uth wird vermutlich einen neuen Anlauf wagen. Köln wird hingegen versuchen, Uths Abgang intern aufzufangen. Einen Ersatz mit demselben Kaliber wird man mit den verfügbaren Ressourcen wohl kaum finden.


"Er hinterlässt erst einmal ein großes Loch. Das gilt es jetzt entweder gemeinschaftlich oder mit einer zusätzlichen Verpflichtung zu schließen", erklärte FC-Cheftrainer Markus Gisdol zu dieser Thematik am Freitag.