Inzwischen ist der Transfer von Ondrej Duda zum 1. FC Köln perfekt, doch eine vermeintliche Kleinigkeit fehlt noch: Der Spielmacher wird seine geliebte Nummer zehn nicht auf dem Rücken tragen können - und das wegen Lukas Podolski.


Auch wenn die Rückennummern schlussendlich nur dazu da sind, um die Spieler auflisten und erkennen zu können, so haben sie für diejenigen, die sie tragen, oftmals eine gewisse Verbindung. Egal ob Amateur-Fußballer oder Profi, zahlreiche Spieler wollen so lange wie es geht an ein und derselben Nummer hängen bleiben. Ondrej Duda, dem Neuzugang vom 1. FC Köln, gelingt das jedoch nicht.


Der "klassiche Zehner", wie Kölns Sport-Geschäftsführer Horst Heldt ihn bezeichnet, hat bei seinem Ex-Klub Hertha BSC die Nummer zehn für ganze vier Jahre getragen. Passend zur Position wurde sie - wie es in der heutigen Zeit auch mit eigenen Spieler-Hashtags für Social Media üblich ist - auch in sein Instagram-Profil eingebaut. Der Slowake hat so eine nicht unwichtige Beziehung zu seiner Rückennummer, auf die er beim Effzeh allerdings verzichten muss - zumindest vorerst.


Für die Slowakei läuft Ondrej Duda mit der Acht auf - auch die ist beim Effzeh vergeben

Köln hält das Podolski-Versprechen: Duda weicht vorerst auf die Nummer 18 aus


Wie die Bild berichtet, ging es sogar in den Transfer-Verhandlungen um dieses Thema. Die zehn hat in Köln einen besonderen Stellenwert: Als Lukas Podolski im Sommer 2012 den Klub endgültig verließ und damals zum FC Arsenal wechselte, ordnete der damalige Präsident Werner Spinner an, seine Rückennummer nicht mehr zu vergeben, solange der heute 35-jährige Kult-Kicker noch seine aktive Spielerkarriere fortführt. Zurzeit läuft es bei Podolski auf den Saisonstart mit Antalyaspor hinaus, sein Vertrag läuft nur bis zum nächsten Sommer.


Lukas Podolski mit der Rückennummer zehn beim Effzeh

Intern sei Duda dementsprechend in Aussicht gestellt worden, so der Bericht weiter, dass er die zehn als eine Art Anreiz und Belohnung für die nächste Saison bekommen kann - derzeit läuft nämlich vieles auf das Karriere-Ende von Podolski hinaus. Das Versprechen dem Stürmer gegenüber, der für den Effzeh in 181 Pflichtspielen auflief, darin 86 Tore erzielen und 42 weitere vorbereiten konnte, bleibt somit weiterhin bestehen. Daran ändert auch ein wichtiger Neuzugang nichts, für den etwa sieben Millionen Euro gezahlt wurden.


Für die nun anstehende Spielzeit wird der 36-fache Nationalspieler der Slowakei auf die Rückennummer 18 ausweichen müssen. An seinen Leistungen sollte diese kleine Umstellung jedoch nichts ändern.