Der 1. FC Köln bangt um einen Verbleib seines Stürmers Jhon Cordoba. Der Kolumbianer könnte in diesem Sommer den Abflug machen, um so dringend benötigte Gelder in die Kassen zu spülen. Die Chancen auf einen Verbleib sind gering.


Zu Beginn der just beendeten Saison tat sich Jhon Córdoba noch sehr schwer, bei den Kölnern eine große Rolle zu spielen. Doch spätestens seitdem Markus Gisdol das Traineramt übernahm, war der Kolumbianer gesetzt und zahlte dies mit 13 Saisontoren zurück. Der Vertrag des 27-Jährigen läuft allerdings 2021 aus - Köln wird ihn in diesem Sommer abgeben müssen, denn eine vorzeitige Verlängerung scheint aussichtslos zu sein.


Ab 15 Millionen Euro soll Köln gesprächsbereit sein


Córdoba zögert eine vorzeitige Verlängerung heraus, da nach Angaben der Bild mehrere englische und spanische Klubs ein Auge auf ihn geworfen haben sollen. Deren Ligen sind aber noch in Betrieb, daher wird zeitnah keine Entscheidung zu erwarten sehen. Ab einer Summe von 15 Millionen Euro soll Köln bereit sein, seinen Stürmer zu verkaufen - auch für Mittelklasse-Klubs der angesprochenen Verbände eine zu stemmende Hausnummer.


Markus Gisdol muss sich eventuell auf einen Abschied seines Top-Stürmers einstellen

Der FC wird auch in der nächsten Saison aller Voraussicht nach eher gegen den Abstieg als um Europa spielen. Ob Córdoba sich dieses Szenario erneut antun will, ist mehr als fraglich. Zudem könnte er woanders ein Vielfaches dessen verdienen, was der Bundesligist ihm derzeit bietet. Einzig die garantierte Spielzeit und das Vertrauen des Trainers sprechen für einen Verbleib.

Wie viel einem 27-jährigen Fussball-Profi, der kaum deutsch spricht und auf einen letzten großen Vertrag aus ist, diese Aspekte wert sind, wird man in den nächsten Wochen erfahren.