Quo vadis, André Schürrle? Der Weltmeister von 2014 hat beim BVB keine Zukunft und soll den Verein in diesem Sommer endgültig verlassen. Dafür sind die Dortmunder sogar bereit, ihn für eine Witzsumme ziehen zu lassen.


Die Geschichte zwischen Schürrle und dem BVB ist bekannt: Als Wunschspieler von Thomas Tuchel wurde der Linksaußen im Sommer 2016 für die damalige Rekordablöse in Höhe von 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet - doch bei der Borussia konnte der 29-Jährige nie die Erwartungen erfüllen.


Schnell wurde klar, dass das mit Schürrle und der Borussia nichts mehr und eine Trennung für beide Seiten das Beste ist. Doch interessierte Klubs fanden sich kaum - zumindest keine, die Schürrle fest verpflichten wollten. So kam es, dass der ehemalige Nationalspieler in den letzten beiden Jahren auf Leihbasis (beim FC Fulham und Spartak Moskau) unterwegs war.


André Schürrle für Spartak Moskau in Aktion

Doch weder auf der Insel, noch in Russland fand Schürrle sein Glück, weshalb er zur neuen Saison wieder in Dortmund aufschlagen wird. Dort besitzt der Offensivspieler noch einen Vertrag bis 2021, der ihm pro Jahr rund sieben Millionen Euro einbringt. Da der BVB aufgrund der Corona-Pandemie zum Haushalten gezwungen ist und aus dem Grund bereits den Spieleretat senken wird, ist der Topverdiener bei den Schwarz-Gelben natürlich nicht gern gesehen. Die Meinung der Bosse ist klar: Schürrle muss unbedingt verkauft werden.


BVB fordert 2 Mio. Euro für Schürrle


Laut Bild-Informationen sind die Dortmunder sogar bereit, Schürrle für die lächerliche Summe von gerade einmal zwei Millionen Euro abzugeben - Hauptsache, man spart sein Gehalt. Zur Erinnerung: Vor gerade einmal vier Jahren kostete er noch das 15-Fache!


Das Boulevardblatt ergänzt allerdings, dass sich bislang noch kein interessierter Klub gemeldet hat.