Bei Borussia Dortmund bleibt die Zukunft von Jadon Sancho weiterhin ein großes Dauerthema. Manchester United wird nach wie vor großes Interesse am englischen Nationalspieler nachgesagt. Dem Vernehmen nach schrecken die Red Devils auch nicht vor der hohen Ablöseforderung der Schwarz-Gelben zurück. Medienberichten zufolge hat der englische Rekordmeister noch rund einen Monat Zeit, um einen Sancho-Transfer unter Dach und Fach zu bringen.


Bereits im letzten Jahr hielten sich die Wechselgerüchte um den 20-jährigen Angreifer hartnäckig. Einige europäische Top-Klubs wurden mit dem Youngster in Verbindung gebracht. Sancho blieb dem BVB jedoch erhalten und mit Blick auf die angeblich geforderte Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro können sich die Fans des Vizemeisters wohl durchaus Hoffnungen machen, dass der Engländer auch in der kommenden Saison für Dortmund aufläuft.


Sancho-Entscheidung bis zum 10. August


Wie die Ruhr Nachrichten am Wochenende vermeldeten, wollen die BVB-Verantwortlichen bei Sancho spätestens bis August Klarheit haben. Die Bild-Zeitung hat nun offenbar einen genauen Termin für die Deadline in Erfahrung gebracht. Demnach haben potenzielle Interessenten bis zum 10. August (Start des BVB-Trainingslagers in Bad Ragaz) Zeit, um einen Sancho-Transfer über die Bühne zu bringen.


War in der abgelaufenen Bundesliga-Saison an 34 Treffern direkt beteiligt: Jadon Sancho

Sancho von United nicht vollkommen überzeugt


Dem Boulevardblatt zufolge will Manchester United trotz der finanziellen Einbußen durch die Corona-Pandemie die geforderten 120 Millionen Euro aufbringen. Möglich machen soll dies ein Kredit über 150 Millionen Euro. Die Bemühungen der Red Devils könnten allerdings vergebens sein, da Sancho nicht mehr zu 100 Prozent von einem Wechsel zum englischen Rekordmeister überzeugt sein soll.

Verpasst Manchester die Qualifikation für die Champions League, könnte dies den 20-Jährigen zu einem Verbleib beim BVB bewegen. Sollte der Tabellenfünfte der Premier League für den Nationalspieler tatsächlich 120 Millionen Euro auf den Tisch legen, dürfen sich die Schwarz-Gelben trotz Corona-Pandemie über eine fürstliche Ablöse freuen, mit der sich ein passender Ersatz für den Topscorer finden lassen sollte.