Beim Gastspiel in Sinsheim muss BVB-Trainer Lucien Favre auf fünf Akteure verzichten. Aufgrund der Personalsituation wurde U19-Talent Ansgar Knauff erstmals für den Spieltagskader nominiert, wie die Ruhr Nachrichten melden.


Die TSG Hoffenheim hat sich in den vergangenen Jahren als unangenehmer Gegner für den BVB erwiesen. Aus den letzten fünf Duellen gegen die Kraichgauer nahm Schwarz-Gelb nur zwei Punkte mit, der letzte Sieg stammt derweil vom 16. Dezember 2017 (2:1).

Insbesondere in Sinsheim fühlen sich die Dortmunder nicht wohl, die Bilanz nach zwölf Gastspielen steht bei zwei Siegen, fünf Remis und fünf Niederlagen. Da kommt es Lucien Favre nicht gelegen, dass im ersten Spiel nach der Länderspielpause gleich fünf Akteure ausfallen: Neben Thorgan Hazard, Dan-Axel Zagadou und Marcel Schmelzer sind auch Nico Schulz (Muskelfaserriss) und Manuel Akanji (Quarantäne) nach ihrem Aufenthalt bei den Nationalmannschaften nicht mit an Bord.

Der personelle Engpass in der Defensive begleitet den BVB seit Saisonbeginn, gleichzeitig bietet er einigen Spielern aber auch die Gelegenheit, sich bei den Profis zu präsentieren. Rückkehrer Felix Passlack zählt nach seinen Auftritten gegen Gladbach, Bayern und Freiburg zu den positivsten Lichtblicken des Saisonauftakts, und an diesem Wochenende könnte Ansgar Knauff weiter auf sich aufmerksam machen.


Erstmals im BVB-Kader: Ansgar Knauff

Der Außenbahnspieler, der für die U19 gemeldet ist, durfte wie Youssoufa Moukoko die Vorbereitung bei den Profis absolvieren. Ende Juli beschrieb Zorc das 18-jährige Eigengewächs gegenüber dem kicker als "sehr talentierten, jungen Offensivspieler mit einer guten Schnelligkeit und einem guten Dribbling", der in der abgelaufenen Saison in 26 Pflichtspielen je sieben Tore und Vorlagen lieferte.

In Sinsheim ist Knauff erstmals im Spieltagskader der Profis gelistet und nach Marco Reus, Reinier, Julian Brandt, Giovanni Reyna, Jadon Sancho und Erling Haaland der siebte Offensivakteur im Aufgebot. Während Favre im Angriff weiterhin die Qual der Wahl hat, stehen für die fünf Positionen in der Defensive nur sechs Spieler zur Verfügung.