Nach einer herausragenden Saison 2019/20 im Trikot von Red Bull Salzburg und Borussia Dortmund gehört Erling Haaland zu den größten Sturmtalenten Europas. Der 20-jährige Norweger wurde bereits mit einem Abschied vom BVB in Verbindung gebracht, laut Sport Bild ist das aber kein Thema.


Mit 28 Toren in 22 Pflichtspielen machte Erling Haaland in Salzburg europaweit auf sich aufmerksam, im Winter schloss sich die norwegische Sturm-Hoffnung der Zukunft deshalb gegen eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro Borussia Dortmund an. Auch beim BVB stellte Haaland seinen Killerinstinkt unter Beweis, traf in 18 Partien 16 Mal und begann die neue Saison mit 6 Toren in 7 Einsätzen.

Trotz seiner Körperlänge von 1,94 Metern ist Haaland ein extrem schneller Stürmer, der sich am liebsten zwischen den Innenverteidigern aufhält und im richtigen Moment zum Tiefenlauf ansetzt. Dank seiner cleveren Laufwege bringt er sich immer wieder in Position, kommt er dann zum Abschluss, wird es vor dem gegnerischen Tor gefährlich.


Ohne große Anlaufzeit ist Haaland zu einem der besten Stürmer der Bundesliga aufgestiegen

Spitzenklubs wie Real Madrid und Manchester United sollen unlängst ein Auge auf ihn geworfen haben, ein vorzeitiger Abschied aus Dortmund ist laut Sport Bild aber "überhaupt kein Thema". Ein Wechsel komme für Haaland nur dann in Frage, wenn er auch bei einem Verein dieser Größenordnung Stammspieler wäre. Auf einem Niveau mit Robert Lewandowski oder Karim Benzema sehe er sich aber noch nicht, so das Magazin.

Haaland selbst spricht daher allen voran über seinen Ehrgeiz, sagt: "Ich habe bestimmt noch genug Potenzial, um mich in den nächsten Jahren stetig weiter zu verbessern in vielen Bereichen. Wenn ich dann 30 Jahre alt bin, muss ich mal gucken, ob ich wirklich alles draufhabe. Vielleicht geht es aber auch dann noch besser." Aktuell bemühe er sich etwa darum, sein Kopfballspiel zu verbessern - denn trotz seiner Körperlänge weist er Defizite in der Luft auf.


Zorc: "Keine Diskussion" über Haaland-Transfer


Vater Alf Inge und Berater Mino Raiola sollen sich im Winter bewusst für den Schritt zum BVB entschieden haben. Das Duo habe demnach gewusst, dass sich Haaland am besten in Schwarz-Gelb weiterentwickeln könne - die Vertragslaufzeit bis 2024 unterstreicht diese Annahme.

Michael Zorc bekräftigte gegenüber Sport Bild indes, dass es kein Angebot für den Torjäger und auch keine Ausstiegsklausel für den Winter oder Sommer gebe. "Bei uns gibt es keine Diskussion um ihn", so der Sportdirektor, der viel lieber über Haalands Einstellung auf dem Trainingsplatz spricht: "Erling will sich permanent verbessern. Am liebsten will er jede Woche besser werden, Fortschritte erzielen." Und für seine Entwicklung wisse er, "dass Borussia Dortmund dabei der richtige Klub für ihn ist."

Zu voreilig dürfte Haaland daher nicht wechseln. Vielmehr scheint jeder Schritt in seiner Karriere haargenau geplant zu sein.