Der FC Schalke 04 hat in einer offiziellen Pressemitteilung bestätigt, eine Zusage für die beantragte Bürgschaft vom Land Nordrhein-Westfahlen erhalten zu haben.


Aufgrund der finanziellen Folgen der Coronakrise beantragten die Knappen eine Landesbürgschaft, die sich auf eine Summe zwischen 30 und 40 Millionen Euro belaufen soll.


"Der S04 hat diese Bürgschaft in der Erwartung beantragt, bei der Entscheidung nicht anders als Wirtschaftsunternehmen aus anderen Bereichen behandelt zu werden. Der Verantwortung, die mit einer solchen Bürgschaft verbunden ist, ist sich der FC Schalke 04 bewusst", teilte der Klub mit. Zu weiteren Details wolle man sich nicht äußern, heißt es weiter.


Im Zuge des Baus der Veltins-Arena bewilligte NRW bereits eine Bürgschaft in Höhe von 38 Millionen Euro. Finanzminister Lutz Lienenkämper bestätigte Mitte Juli bereits, dass der erneute Bürgschaftsantrag der Schalker legitim sei: "Der Spielbetrieb eines Fußballvereins der 1. und 2. Bundesliga stellt grundsätzlich ein gewerbliches Unternehmen der Bürgschaftsrichtlinien dar."


Nun ist der Weg frei für eine zweite Bürgschaft, mit der die Bürgschaftssumme auf rund 70 Millionen Euro steigt.