Die Spatzen pfeifen es bereits seit geraumer Zeit von den Dächern - nun soll der Transfer von Alexander Schwolow vom SC Freiburg zum FC Schalke 04 nahezu perfekt sein. Dem Vernehmen nach sind sich beide Klubs grundsätzlich über einen Wechsel einig, lediglich letzte Details müssen noch geklärt werden. Bei den Königsblauen schließt Schwolow die Lücke, die durch den Abgang von Alexander Nübel zum FC Bayern München entstanden ist.


In der abgelaufenen Saison war die Torhüter-Position eines der größten Sorgenkinder von Chefcoach David Wagner. Weder Nübel noch Alexander Schubert schafften es über einen längeren Zeitraum, konstant gute Leistungen abzurufen. Beiden Torhütern war vor allem in der Rückrunde eine gewisse Unsicherheit anzumerken. Individuelle Fehler schlichen sich ebenfalls ein.


Bekommt neue Konkurrenz: Markus Schubert

Kaum verwunderlich war es daher, dass sich die Königsblauen in den vergangenen Wochen nach einem neuen Schlussmann umgesehen haben, zumal der Wechsel von Nübel zum Rekordmeister bereits vor einigen Monaten offiziell bekanntgegeben wurde. Fündig wurde Schalke 04 letztendlich in Freiburg.


Schalke 04 zahlt Schwolow-Ablöse wohl schrittweise


Laut Informationen von Sky steht die Verpflichtung von Schwolow unmittelbar vor dem Abschluss. Mit dem 28-jährigen Schlussmann sollen sich die Knappen bereits vor geraumer Zeit auf einen Wechsel verständigt haben. Beide Klubs befinden sich zudem in finalen Gesprächen, sodass der Transfer zeitnah verkündet werden dürfte.

Die Ausstiegsklausel von Schwolow, der insgesamt elf Jahre lang für die Breisgauer auflief, liegt bei acht Millionen Euro. Dem Bericht zufolge soll der Sport-Club den Königsblauen in Sachen Ablösemodalitäten etwas entgegenkommen. Die finanziell klammen Schalker werden die Ablöse demnach wohl in Etappen zahlen können.


Erneute Leihe für Fährmann kein Thema


Für Rückkehrer Ralf Fährmann bedeutet Schwolow neue Konkurrenz um den Posten der Nummer eins. Wahrscheinlich muss sich der Routinier hinter dem Neuzugang einordnen. Eine erneute Leihe soll für den 31-Jährigen allerdings nicht infrage kommen, berichtet die WAZ. Ein endgültiger Abschied des noch bis 2023 unter Vertrag stehenden Schlussmanns sei aber möglich.


Ralf Fährmann ist zurück auf Schalke