Auf Schalke scheint die Suche nach einem Rechtsverteidiger doch noch ein gutes Ende zu nehmen: Danny da Costa soll von Eintracht Frankfurt für ein Jahr ausgeliehen werden, eine Kaufoption soll es ebenfalls geben.


Dass Schalke 04 über die letzten Wochen noch mit Sebastian Rudy als Rechtsverteidiger planen musste, machte zum einen die finanzielle Situation im Klub umso deutlicher, rückte aber auch die teilweise fragwürdige Kaderplanung der letzten ein, zwei Jahre in den Fokus. Offenbar nimmt die Suche - zumindest vorerst - noch ein gutes Ende.


Am Donnerstagnachmittag berichtet die Bild, dass Danny da Costa für die laufende Saison ausgeliehen werden soll. Zuvor erklärte das Boulevardblatt bereits, dass sich der Rechtsverteidiger bei Eintracht Frankfurt nicht mehr wohlfühlen soll. Auch sein angespanntes Verhältnis zu Trainer Adi Hütter soll dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Die SGE und S04 sollen inzwischen "in direktem Kontakt" stehen, noch geht es um eine zusätzliche Kaufoption für Königsblau.


Danny da Costa wird wohl demnächst in Blau-Weiß auflaufen

Da Costa vor Wechsel zu Schalke - Kaufoption als Teil der Leihgabe


Da Costa wäre bereits der dritte Neuzugang aus Frankfurt, der innerhalb kürzester Zeit den Weg nach Gelsenkirchen gegangen ist: Goncalo Paciencia und Frederik Rönnow sind bereits ausgeliehen worden, zumindest beim Stürmer soll es ebenfalls die Option für einen festen Verbleib geben.


Am vergangenen Donnerstag hatte bereits Sport1 vom Interesse am 27-Jährigen seitens Schalke geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt soll Kaderplaner Michael Reschke bereits den Kontakt aufgebaut haben. Bereits am Tag zuvor meldete sich allerdings Twitter-User und S04-Fan @Dallotelli zu Wort. Eine Quelle habe ihm gegenüber das Thema angesprochen, zuvor bereits vom Tausch zwischen Rönnow und Markus Schubert berichtet. Schlussendlich scheint sich diese Information zu bewahrheiten.


Für Schalke wäre da Costa eine wichtige Verstärkung. Nicht nur, weil dessen Position und Rolle noch völlig unbesetzt und offen war, sondern auch von der Qualität an sich. Der erfahrene Bundesliga-Spieler hat alleine für die Eintracht schon 111 Pflichtspiele absolviert, wird zudem mit einem Marktwert von etwa sieben Millionen Euro beziffert (via transfermarkt).


Für Neu-Trainer Manuel Baum wird er dementsprechend ein willkommener Neuzugang sein. Sollte er sich beweisen ist sein fester Verbleib, möglich durch eine Kaufoption, auch als durchaus realistisch einzuschätzen. Im nächsten Sommer sind bei Königsblau ein paar namhafte Abgänge zu erwarten - allen voran Ozan Kabak oder Suat Serdar. Sie werden für Einnahmen sorgen.