RB Leipzig will offenbar rechtliche Schritte gegen den Premier-League-Aufsteiger Leeds United einleiten. Der Klub um Marcelo Bielsa soll eine vertragliche Abmachung bezüglich eines Kaufs von Jean-Kévin Augustin nicht einhalten wollen.


Augustin wurde im Januar 2020 für ein halbes Jahr von Leipzig an Leeds ausgeliehen, kurz nachdem er von einer Leihe zur AS Monaco nach Sachsen zurückgekehrt war. Auch jetzt ist der 23-jährige Franzose wieder Teil des RB-Kaders - jedenfalls wenn es nach der Überzeugung von Leeds geht.


Kauf-Pflicht im Aufstiegsfall - 21 Millionen Euro stehen zur Debatte


Denn wie die Bild nun berichtet, sollen sich die Engländer im Frühjahr verpflichtet haben, im Falle eines Aufstiegs den noch bis 2022 in Leipzig unter Vertrag stehenden Augustin zu kaufen - für 21 Millionen Euro. Der Aufstieg trat ein, doch Leeds beruft sich darauf, dass die Klausel nur bis zum damals vereinbarten Ende der Leihe (30.06.2020) gültig war, der Aufstieg jedoch aufgrund der Verschiebungen durch die Corona-Pandemie erst später realisiert wurde.


Markus Krösche hofft auf eine schnelle Lösung

Nun will Leipzig nach Angaben der Bild rechtliche Schritte einleiten. Sportdirektor Markus Krösche verwies darauf, dass er die Argumentation seitens Leeds etwas befremdlich findet. "Als die vertraglichen Vereinbarungen ausgehandelt wurden, waren alle Beteiligten im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte. Ich gehe davon aus, dass jetzt die Dinge entsprechend ihren Gang nehmen", so Krösche.

Allem Anschein nach werden sich nun die Anwälte mit der Thematik befassen, Für Krösche soll die Sache bald geklärt sein, denn "da steckt auch ein Spieler und Mensch dahinter".