Der FC Liverpool scheint ein Auge auf Diogo Jota von Wolverhampton geworfen zu haben. Aus England wird berichtet, dass der Klub von Jürgen Klopp am Transfer des Flügelspielers interessiert ist.


Wenige Stunden nach dem - wenn auch nicht mehr zu überraschenden - Hammer-Transfer von Thiago, scheint der FC Liverpool direkt das nächste Ziel auf dem Transfermarkt ausfindig gemacht zu haben. Die britische Times berichtet, der amtierende englische Meister habe ein konkretes Interesse an Diogo Jota. Der Portugiese spielt seit seit mittlerweile zwei Jahren für Wolverhampton, die ihn für etwa 14 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtet hatten.


Liverpool gibt Angebot für Jota ab: Mindestens 35 Millionen Euro im Gespräch


Die Gespräche, so der Bericht weiter, seien bereits fortgeschritten und zielführend. Die Verhandlungen sollen mit denen um den niederländischen Verteidiger Ki-Jana Hoever (18) einhergehen, den die Wolves gerne umgekehrt verpflichten würden. Schlussendlich werden die Personalien aber nicht miteinander abgerechnet, sie sind weiterhin einzeln zu betrachten. Während Hoever etwas mehr als zehn Millionen Euro kosten dürfte, wäre bei Jota mit einem Preisschild von über 35 Millionen Euro zu rechnen.


Besonders auffällig: Jota, der sonst regelmäßig auflief und sehr häufig in der Startelf stand, spielte in den ersten beiden Pflichtspielen der Wanderers bereits keine Rolle mehr. Am ersten Spieltag der Premier League saß er die vollen 90 Minuten gegen Sheffield United auf der Bank, im EFL-Cup gegen Stoke City drei Tage später war er schon gar kein Teil des Kaders mehr. Dementsprechend deutet vieles daraufhin, dass die Gerüchte ernstzunehmen sind und eine Einigung schon frühzeitig erwartet werden könnte.


Diogo Jota könnte schon bald im Liverpool-Dress auflaufen

Dass die Reds bereits mindestens ein direktes Angebot abgegeben haben sollen, ergibt dahingehend umso mehr Sinn. Ob es neben dem jungen Abwehrspieler Hoever noch einen Abgang geben wird, um die anfallenden Kosten etwas aufzufangen, ist derzeit noch offen. Zwischendurch galt Georginio Wijnaldum als möglicher Abschieds-Kandidat, weil der FC Barcelona Interesse angemeldet hatte. Nach einem "positiven Gespräch" scheint das Thema vom Tisch zu sein. Dass Mohamed Salah zu den großen Transfer-Zielen der Katalanen zählen soll, lässt aber weiterhin Raum für Spekulationen.