Der FC Barcelona will den Umbruch in der Mannschaft weiter vorantreiben. Trainer Ronald Koeman ist sich angeblich mit dem nächsten Landsmann einig. Memphis Depay soll in Kürze aus Lyon kommen.


Im Prinzip ist der Weg für Memphis Depay geebnet. Der niederländische Top-Star hat bei Olympique Lyon noch bis zum kommenden Sommer einen gültigen Vertrag. Der FC Barcelona hinterlegte schon vor geraumer Zeit das Interesse am 26-Jährigen. Bald könnte der Wechsel verkündet werden. Das ebenfalls interessierte PSG würde damit leer ausgehen.


Wie das Algemeen Dagblad berichtet, sind sich die Katalanen bereits mit dem Nationalspieler einig. Das liegt vor allem am ehemaligen Bonds-Coach Ronald Koeman, der einen engen Draht zu Memphis pflegt. Neben Georginio Wijnaldum soll sich wegen ihm der nächste Niederländer für Barça entschieden haben.


Barcelona muss erst noch Platz schaffen


Auch wenn sich Verein und Spieler grundlegend geeinigt haben, könnte es mit einer Verpflichtung noch etwas dauern. Zuerst müsste vor allem die Ablöse geklärt werden. Aufgrund des letzten Vertragsjahr wird Olympique aber nicht mehr auf eine all zu hohe Summe pochen können.


Deutlich entscheidender ist, dass die krisengebeutelten Katalanen noch mehr Platz im Kader schaffen. Die Verkaufskandidaten wie Luis Suárez oder Arturo Vidal müssten zeitnah an einen anderen Klub abgegeben werden. Nur so stimmt die Perspektive und das nötige Kleingeld für einen Memphis-Transfer.


Koeman betreute seinen Star auch nach dessen Kreuzbandriss freundschaftlich

Ein Verbleib bei OL schien für den Angreifer so oder so unwahrscheinlich. Die Qualitäten des trickreichen und schnellen Memphis sind zu gut, um eine komplette Saison auf den internationalen Wettbewerb zu verzichten. Was den Franzosen dann fehlen wird, zeigte sich bereits im ersten Saisonspiel, als der Niederländer mit drei Toren und einer Vorlage herausstach.


Genau deshalb will Koeman seinen einstigen Schützling so schnell wie möglich zu sich holen. Das schnelle Handeln für eine bessere Zukunft könnte ja schließlich auch Lionel Messi noch einmal umstimmen.