Der BVB ist im Sturmzentrum nach wie vor dünn besetzt. Um Abhilfe zu schaffen, hatten die Schwarz-Gelben einen israelischen Ballermann auf dem Einkaufszettel - der wechselte vor wenigen Tagen allerdings nach Spanien.


Mit Erling Haaland hat Borussia Dortmund einen der besten Mittelstürmer der Welt in seinem Kader, doch dahinter wird es eng. Zwar darf Toptalent Youssoufa Moukoko ab November auch in Pflichtspielen für die BVB-Profis auflaufen, doch viele Fans in den sozialen Netzwerken hätten nichts dagegen, wenn sich die Vereinsbosse noch um einen echten, schon erprobten Backup bemühen würden.


Einer, der beim BVB offenbar ein ganz heißes Thema war, ist Shon Weissman. Der 24-jährige Israeli machte in der vergangenen Saison beim Wolfsberger AC gehörig von sich reden, indem er in 31 Bundesligaeinsätzen satte 30 Tore schoss und zudem sieben Vorlagen gab.


Roy Rajber, der Berater des Angreifers, bestätigte gegenüber Sport5: "Es gab viele Optionen, das ist kein Geheimnis. Auch in England. Was Dortmund betrifft, gab es eine Phase, in der wir Kontakt mit ihnen hatten. Aber wieso sollten wir dort hingehen um auf der Bank zu sitzen und zu warten, bis sich Haaland verletzt? Es ist besser, einen Schritt nach dem anderen zu machen und an einen Ort zu kommen, wo du aufblühen kannst." 


Letztlich entschied sich Weissman somit gegen den BVB und für einen Wechsel nach Spanien. Real Valladolid erhielt den Zuschlag für den israelischen Nationalspieler, der laut Angaben seines Agenten nur fünf Millionen Euro gekostet hat.