Beim FC Bayern ist man fest davon überzeugt, mit Tanguy Nianzou ein Abwehr-Juwel bekommen zu haben. Der 18-jährige Franzose verletzte sich zum Saisonstart allerdings bei der Junioren-Nationalmannschaft. Seine Rückkehr verschiebt sich wohl in den November, beeindruckt hat er aber dennoch schon jetzt.


Der ablösefreie Wechsel von Tanguy Nianzou in diesem Sommer von Paris Saint-Germain zum FC Bayern sorgte in Frankreich für viel Wirbel. Das PSG-Eigengewächs weigerte sich seinen Vertrag zu verlängern, obwohl er unter Thomas Tuchel bei den Profis regelmäßig eingesetzt wurde.


Stattdessen ging es für den 18-Jährigen nach München, wo er bis 2024 unterschrieb und man sich für den Transfer-Coup des Abwehr-Talents feierte. Ralf Rangnick verkündete zuletzt, dass er fest davon ausgehe, Tanguy Nianzou werde sich beim Rekordmeister einen Stammplatz erobern.


Einstieg ins Teamtraining erst im November


Damit muss der französische Junioren-Nationalspieler allerdings noch etwas warten. Beim Nationalteam zog er sich Anfang September eine Verletzung am Oberschenkel zu. Wie Sport1 berichtet, handelt es sich dabei um eine "komplizierte Verletzung in der vorderen Oberschenkelmuskulatur". Derzeit kann der FCB-Neuzugang nicht viel mehr machen, als mit Leroy Sané in Laufschuhen lockere Runden um den Platz zu drehen.


Als Konsequenz wurde Nianzou nicht für den Champions-League-Kader für die Gruppenphase gemeldet. Schnell wurden Spekulationen laut, dass die ursprünglich geplante Rückkehr im Oktober nicht realistisch ist. Nach Sport1-Informationen fällt Nianzou tatsächlich deutlich länger aus. Erst Mitte bis Ende November rechnet man bei den Bayern mit seinem Einstieg ins Mannschaftstraining.


Nianzou beeindruckt mit Deutsch-Kenntnissen und Professionalität


Der Durchbruch des Youngsters in München lässt also noch etwas auf sich warten. Dass er diesen schaffen kann, glaubt man beim FCB aber fest. Nianzou soll behutsam aufgebaut werden, damit er spätestens Anfang 2021 eine ernsthafte Alternative für Trainer Hansi Flick wird. Bis dahin beeindruckt der Franzose bereits mit seinen Deutsch-Kenntnissen, die er nach wenigen Wochen bereits erlernt hat. Auch sein professionelles Verhalten kommt bei den FCB-Bossen gut an.


Bald werden auch die Fans in ganz Deutschland sehen, ob Nianzou seinen großen Vorschusslorbeeren gerecht werden kann. Bis dahin müssen sich alle aber noch ein wenig gedulden.



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