Am Samstagabend empfängt Arminia Bielefeld den FC Bayern München zum Topspiel. Das letzte Aufeinandertreffen liegt bereits über elf Jahre zurück. Der deutsche Rekordmeister ist seitdem kaum wieder zu erkennen. In einer kleine Reise durch die Geschichte zeigt euch 90min die letzte Startelf der Bayern, als sie gegen Arminia Bielefeld antreten mussten.



1. TW: Jörg Butt

Butt hütete das Tor der Bayern immerhin 91 Mal

In der Ära zwischen Oliver Kahn und Manuel Neuer mussten die Bayern auf weitaus unbekanntere Namen zurückgreifen. Am 18. April 2009 setzte der damalige Trainer Jürgen Klinsmann auf Hans Jörg Butt. Zweifelsohne kann auch der Standard-Spezialist auf eine gute Karriere zurückblicken, doch in der Historie der Keeper des Rekordmeisters wird sein Name nicht wirklich oft genannt.


2. RV: Christian Lell

Lell war einer der unauffälligsten Bayern-Spieler überhaupt

Heute sind es Joshua Kimmich oder Benjamin Pavard, die die Münchener auf der rechten Defensivseite erstklassig vertreten. Damals war es ein gewisser Christian Lell, der im Spiel gegen die Arminia den Vorzug erhielt. Ein auffällig guter Fußballer war Lell allerdings nie.


3. IV: Lúcio

Mit den Bayern gewann Lúcio einige Titel

Ein großer Name findet sich dagegen in der Innenverteidigung. Lúcio könnte in seiner Blütezeit definitiv mit der Weltspitze von heute mithalten. Der Brasilianer verkörperte Physis und Abräumerqualitäten, wusste aber auch geschickt das Spiel zu leiten. Als erfahrene Stammkraft verstrahlte er damals viel Sicherheit.


4. IV: Martín Demichelis

Demichelis erlaubte sich kaum Schwächen

Auch die Besetzung neben Lúcio bekam nur selten viel Kritik ab. Der Argentinier Martín Demichelis blieb den Bayern fast acht Jahre treu und lief insgesamt 174 Mal in der Bundesliga auf. Allein sein fehlendes Tempo wurde ihm immer wieder zum Verhängnis.


5. LV: Philipp Lahm

Lahm war bei den Bayern eine feste Größe

Auf der linken Seite startete gegen Bielefeld eine wahre Bayern-Ikone. Philipp Lahm ist als Weltmeister und Titelsammler ewig in der Vereinshistorie verankert. Schon damals war er die große Konstante und trotz eines eher unauffälligen Spiels ein Stabilisator und Taktgeber. Defensiv ließ er wie gewohnt nur wenig zu.


6. ZM: Mark van Bommel

Van Bommel langte nicht selten ordentlich hin

Der Staubsauger vom Dienst durfte in der damaligen Aufstellung natürlich nicht fehlen. Mark van Bommel ging seiner Bestimmung als Abräumer und Vollblutkämpfer stets nach. Nur wenige Spieler sammelten in ihrer Zeit bei den Bayern mehr Karten. Auch gegen die Arminia holte er sich übrigens eine Verwarnung ab.


7. ZM: Andreas Ottl

Neben van Bommel geriet Ottl schnell in Vergessenheit

Neben dem Niederländer setzten die Bayern auch verletzungsbedingt auf einen eher unauffälligen Spieler. Andreas Ottl hatte nicht die bedeutende Karriere, die man von einem Bayern-Spieler erwartet. In den Augen vieler Bayern-Fans war er nicht gut genug für den Verein. Dennoch kam er in dieser Saison 22 Mal zum Einsatz.


8. RM: José Sosa

Sosa erhielt bei den Bayern nicht allzu viele Chancen

Auch der nächste Spieler rückte relativ schnell in den Hintergrund. Zwei Jahre hielt es den Argentinier José Sosa bei den Bayern. Dort sollte er die rechte Außenbahn abdecken und für Gefahr sorgen. Dies gelang ihm aber nur zu selten. Gegen Bielefeld erhielt der damalige Youngster einen seiner letzten Startelf-Einsätze für den Rekordmeister.


9. LM: Bastian Schweinsteiger

Schweinsteiger hatte seine besten Jahre bei den Bayern

Bastian Schweinsteiger erlangte vor allem als Zentrumsspieler Berühmtheit, gegen die Arminen rückte er jedoch auf die linke Seite. Dort konnte er das Spiel nicht in der Form an sich reißen, wie man es vom späteren Weltmeister im Mittelfeld gewohnt war. Nichtsdestotrotz war er über Jahre hinweg eine Institution und gehörte stets zu den ganz wichtigen Führungsspielern.


10. OM: Franck Ribéry

Ribéry war für seine viele Geistesblitze bekannt

Vor dem Tor mangelte es den Münchenern nicht an Qualität. Denn vor allem Franck Ribéry sorge mit vielen spektakulären Aktionen für Gefahr. Während er gegen Bielefeld als hängende Spitze eingesetzt wurde, machte er sich über die kommenden Jahre vor allem über links einen Namen.


11. ST: Luca Toni

Toni hatte oft Grund zu jubeln

Ganz vorne war Luca Toni der Zielspieler. Der Italiener erlebte eine bunte Karriere, sollte bei den Bayern aber seine besseren Tage erleben. Vor elf Jahren sorgte er beim 1:0-Sieg für das Tor des Tages. Im Verlaufe der Partie wurde er übrigens für Thomas Müller ausgewechselt, der als einziger Spieler über die komplette Zeit bis heute bei den Bayern geblieben ist.